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Profis Hintergründe Montag, 09.02.2015

Bissiger, unkomplizierter und geradliniger

Foto: Daniel Marr

Nach der Niederlage in Frankfurt erklärt Trainer René Weiler, woran er mit seiner Mannschaft in den nächsten Wochen arbeiten wird.

Das, da waren sich beim 1. FC Nürnberg alle einig, hatte man sich anders vorgestellt. Im ersten Pflichtspiel des Jahres reiste der Club zum FSV Frankfurt - und mit leeren Händen wieder nach Hause. 1:2 unterlag die Mannschaft von Trainer René Weiler, der hinterher auch eingestand, dass die Hessen "über das gesamte Spiel gesehen verdient" als Sieger den Platz verließen.

"Die Enttäuschung ist groß", erklärte Kapitän Jan Polak. Vor allem, weil man zuvor eine gute Vorbereitung hingelegt hatte, hatte man sich für den Auftakt ins neue Jahr doch mehr ausgerechnet. "Wir haben die Zweikämpfe nicht so angenommen, wie es sein müsste", so der Spielführer des 1. FCN. "Wir müssen manchmal auch ein bisschen härter sein."

"Gewisse Baustellen erkannt"

Auch Coach René Weiler bemängelte das fehlende Durchsetzungsvermögen in den Duellen Mann gegen Mann. "Der FSV hat uns mit seiner Spielweise den Schneid abgekauft. Sie haben die Zweikämpfe besser angenommen und waren schnörkelloser", so der Schweizer, der zudem fordert: "Wir müssen weniger kompliziert und wieder geradliniger spielen."

In den letzten Spielen des vergangenen Jahres und auch in der Vorbereitung klappte dies bereits ganz ordentlich, weshalb der Trainer nach der Niederlage in Frankfurt nun nicht den Stab über die Mannschaft brechen möchte. "Ich habe gewisse Baustellen erkannt und deshalb immer appelliert, dass wir Zeit brauchen. Manche Dinge werden sich nicht in den nächsten Tagen und Wochen beheben lassen. Wir haben noch einen längeren Weg vor uns, den wir gemeinsam gehen müssen."

Pinola fehlt gegen Berlin

Die ersten Schritte auf diesem gemeinsamen Weg machten in Frankfurt auch zwei Winterneuzugänge. Sebastian Kerk, Anfang Januar aus Freiburg gekommen, stand in der Startformation und bereitete den Club-Treffer von Even Hovland per Eckball vor. In der zweiten Halbzeit feierte auch Guido Burgstaller, der kurz vor Ende der Transferperiode verpflichtet wurde, sein Debüt im Club-Trikot.

Leider wurde es nichts mit einem gelungenen Einstand. Beim kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin am Sonntag, 15.02.15, soll es nun besser laufen. Gegen das Team aus der Hauptstadt feierte der 1. FCN im Hinspiel seinen bislang höchsten Saisonsieg (4:0). Nicht dabei sein wird am Sonntag Javier Pinola, der in Frankfurt seine fünfte Gelbe Karte sah. Wer den Argentinier ersetzen wird, ließ René Weiler noch offen. "Wir werden die Trainingswoche abwarten", so der Club-Trainer.

Spieldaten

20. Spieltag, 2. Bundesliga 2014/2015
2 : 1
FSV Frankfurt
21. Odise Roshi 1:0
60. Vincenzo Grifo 2:1
1. FC Nürnberg
41. Even Hovland (Kopfball) 1:1
Stadion
Frankfurter Volksbank Stadion
Datum
08.02.2015 12:30 Uhr
Schiedsrichter
Harm Osmers
Zuschauer
9152

Aufstellung

FSV Frankfurt
Klandt - Huber - Oumari - Balitsch - Bittroff - 18466 (85. Ballas) - Konrad - Engels (90. Dedic) - Grifo - Roshi (66. Golley) - Aoudia
Reservebank
Pirson, Ballas, Beugelsdijk, Schorr, Golley, Dedic, 18466
Trainer
Benno Möhlmann
1. FC Nürnberg
Rakovsky - Celustka - Mössmer - Hovland - Pinola - Petrak - Polak - Kerk (68. Koch) - Schöpf - Füllkrug (46. Mlapa) - Sylvestr (58. Burgstaller)
Reservebank
Schäfer, Bulthuis, Pachonik, Stark, Burgstaller, Koch, Mlapa
Trainer
René Weiler

Ereignisse

13. min Spielstand: 0:0
Javier Pinola

21. min Spielstand: 1:0
Odise Roshi

39. min Spielstand: 1:0
Mario Engels

41. min Spielstand: 1:1
Even Hovland

46. min Spielstand: 1:1
Peniel Kokou Mlapa kommt für Niclas Füllkrug

53. min Spielstand: 1:1
Alessandro Schöpf

58. min Spielstand: 1:1
Guido Burgstaller kommt für Jakub Sylvestr

60. min Spielstand: 2:1
Vincenzo Grifo

66. min Spielstand: 2:1
Timm Golley kommt für Odise Roshi

68. min Spielstand: 2:1
Robert Koch kommt für Sebastian Kerk

85. min Spielstand: 2:1
Florian Ballas kommt für 18466

90.(+1) min Spielstand: 2:1
Zlatko Dedic kommt für Mario Engels