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Donnerstag, 24.09.2009

„Auf dem richtigen Weg“

Raphael Schäfer vertritt den verletzten Andreas Wolf als Kapitän. fcn.de sprach mit dem Keeper.

fcn.de: Hallo Raphael, am Freitag wartet im easyCredit-Stadion das dritte Spiel in sechs Tagen auf euch: wie fit seid ihr für die Begegnung mit dem VfL Bochum?

Raphael Schäfer: Wir sind gut vorbereitet. Natürlich kostet diese englische Woche Kraft, aber wir haben gut und dosiert trainiert, sind nach dem Hoffenheim-Spiel zur Regeneration ins Hotel gegangen, das hat gepasst. Jetzt gilt die ganze Konzentration dem Freitag, denn die drei Punkte sollen unbedingt hier bleiben!

fcn.de: Bei Bayern München und gegen 1899 Hoffenheim habt Ihr knapp verloren. Wie schwer wiegt die Enttäuschung?

Raphael Schäfer: Natürlich tut es weh, im Pokal auszuscheiden und auch im Derby am Ende hauchdünn als Verlierer vom Platz zu gehen. Wir müssen für uns einfach mitnehmen, dass wir gegen zwei Top-besetzte, teure Teams nah dran waren.

fcn.de: … was die Fans auch so gesehen haben.

Raphael Schäfer: Ja, der Applaus nach dem Pokalaus hat unseren Jungs schon gut getan. Und die Reaktion hat uns auch gezeigt, dass wir trotz der beiden Niederlagen auf dem richtigen Weg sind. Mit der Disziplin, die wir in den beiden Spielen an den Tag gelegt haben, ist mir am Freitag und in dieser Saison nicht bange. Auch, wenn es ein langer Weg zum Klassenerhalt wird. Aber das war uns allen ja von Anfang an klar.

fcn.de: Plötzlich stehst du aber auch in der Kritikerrolle – die Wechsel in der Aufstellung gegen Hoffenheim haben dir offenbar nicht gefallen …

Raphael Schäfer: Nein, das stimmt nicht. Es ist doch ganz normal, dass du in einer englischen Woche mit den Kräften haushalten musst und deshalb nicht dieselben elf Spieler über 270 Minuten gehen können. Natürlich bedeuten solche Umstellungen, dass wir uns neu finden müssen, und das ist für die jungen Spieler bei uns noch nicht so leicht wie für die Bayern, die das ja auch machen. Aber dass wir trotzdem am Dienstag bis zum Ende unsere Chance gehabt haben, spricht doch für uns. Daraus eine Kritik am Trainer zu drehen, dazu bedarf es schon viel Phantasie. Wir haben hier das Konzept mit vielen jungen Spielern, dafür habe ich mich auch stark gemacht – warum sollte ich jetzt meine Meinung ändern?