Profis Donnerstag, 02.10.2014

Antwort auf Offenen Brief des BJV

Antwort auf Offenen Brief des Bayerischen Journalisten-Verband e. V. an Herrn Michael Busch, 1. Vorsitzender des Bayerischen Journalisten-Verbands.

Sehr geehrter Herr Busch,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 30.09.2014.

Der 1. FC Nürnberg bedauert den Vorfall gegenüber einem Journalisten, der von Anhängern des 1. FC Nürnberg nach dem Spiel des Club gegen den 1. FC Kaiserslautern am Montag, 29.09.14, ausging, selbstverständlich und verurteilt ihn auf das Schärfste.

Wir werden nicht müde zu betonen, dass der 1. FC Nürnberg Respektlosigkeiten und Gewalt in der Club-Familie nicht toleriert und dazu immer deutlich Position beziehen wird. Im Sinne einer nachhaltigen Lösung wurde vor wenigen Wochen ein Selbstverständnis: Der 1. FC Nürnberg uns seine Fans vorgestellt und in den Vereinsmedien dauerhaft verankert. Eine breite Akzeptanz ist Wunsch des 1. FC Nürnberg.  

Zwar müssen wir in diesem Zusammenhang auch darauf hinweisen, dass öffentliche Räume außerhalb des Grundig Stadion nicht in den Verantwortungsbereich des 1. FC Nürnberg fallen. Dieser endet natürlich aber nicht am Stadiontor. 

Der Club unterstützt auch in diesem Falle die Aufklärung im Rahmen der Ermittlungen der Polizei mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln tatkräftig. Darüber hinaus unterhält der 1. FC Nürnberg zahlreiche Präventionsmaßnahmen und weitet den Dialog mit seinen Fangruppierungen, u. a. über das in diesem Jahre neu gegründete Gremium Fanbeirat, stetig aus.

Es ist nicht im Sinne des 1. FC Nürnberg, dass ein Journalist im Umfeld des 1. FC Nürnberg an seiner Arbeit gehindert und darüber hinaus Opfer von Rechtsverstößen wird, wie sie die Androhung von Gewalt und das Abnehmen einer Bildspeicher-Karte sind.

Um dies bestmöglich zu gewährleisten, werden wir den Vorfall im Fanbeirat thematisieren, um auch auf dieser Ebene an der Aufarbeitung der Geschehnisse mitzuarbeiten. Ziel muss es sein, dass sich derartige Vorfälle nicht mehr wiederholen.

Wir wünschen uns, dass Fans und Verein, aber auch Fans und Journalisten einander respektieren und dass alle Fans den 1. FC Nürnberg nach außen würdig vertreten.  

 

Mit freundlichen Grüßen

 

1. Fußball-Club Nürnberg

Fußballkultur seit 1900

 

Martin Bader                                             Ralf Woy                                    

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