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Profis Donnerstag, 10.10.2019

Andreas Lukse: Mit Ruhe und Erfahrung

Foto: Sportfoto Zink

Im Pokalspiel in Ingolstadt kam Andreas Lukse bereits zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für den Club. Nun steht der Torhüter, der den verletzten Christian Mathenia vertreten wird, vor seinem Zweitliga-Debüt.

In der letzten Aktion des Heimspiels gegen den FC St. Pauli passierte es: FCN-Keeper Christian Mathenia rettete den Punkt gegen die Kiezkicker, krachte dabei aber mit seinem Gegenspieler Boris Tashchy zusammen. In der Mixed-Zone nach der Partie stellte sich Mathenia noch den Fragen der Journalisten und wollte „die Nacht abwarten“.

Am Montag folgte dann die bittere Nachricht für Mathenia und alle, die es mit dem Club halten. Nach der Untersuchung stellte sich heraus, dass der Keeper einen Patellabruch erlitten hat. Daraufhin wurde Mathenia bereits am Mittwoch erfolgreich operiert, fällt nun bis auf Weiteres aus.

Viel Ruhe, gutes Reaktionsvermögen

Ersetzen wird ihn wie schon beim Pokalspiel in Ingolstadt Andreas Lukse, diesmal jedoch langfristiger. „Genau deswegen bin ich hierhergekommen und genau für diesen Moment habe ich in jedem Training hart gearbeitet“, sagt der Rechtsfuß, der gegen die Schanzer den Kasten sauber hielt und im Sommer als Nummer zwei zum FCN wechselte. Unter Club-Cheftrainer Damir Canadi lief Lukse bereits im Trikot des SCR Altach sowie des FC Lustenau auf. Canadi weiß also ganz genau, weshalb der Österreicher im Sommer verpflichtet wurde. „Er strahlt sehr viel Ruhe aus und hat ein gutes Reaktionsvermögen."

Die Ruhe ist es auch, die den Vater einer jungen Tochter zu einem guten Torhüter macht: „Wenn man als Torwart Sicherheit und Ruhe ausstrahlt, ist schon vieles getan.“ FCN-Torwarttrainer Martin Scharrer betont, dass sich Lukse schnell ins Team eingefunden hat: „Wir vertrauen ihm zu 100 Prozent, er hat schon viel Erfahrung auf diesem Niveau im Profifußball gesammelt“, resümiert Scharrer, der Lukses Stärken unter anderem im Antizipieren sieht, „er spielt  gut mit und kann das Spiel gut lesen. Auch auf der Linie zeigt er gute Reaktionen.“

"Mein Bestes geben"

Sein Können wird Lukse dann erstmals wieder nach der Länderspielreise abrufen müssen, dann geht’s für den Keeper und den FCN ins Erzgebirge nach Aue. „Ich werde mich nur auf mich konzentrieren und mein Bestes geben – mehr kann ich nicht tun.“