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Profis Freitag, 16.08.2019

"An die eigene Nase fassen"

Foto: Sportfoto Zink

Die Enttäuschung war groß beim Club nach dem Sandhausen-Spiel - über das späte Gegentore und die Leistung in Halbzeit eins. Die Stimmen zum Spiel...

Damir Canadi: „Wir sind sehr enttäuscht. Speziell, wenn man das Gegentor so spät bekommt, ist es natürlich bitter. Aber es lag heute nicht an der Schlussphase, sondern an der ersten Halbzeit. Dort haben wir Einstellung und Disziplin vermissen lassen. Das tut doppelt weh. In der zweiten Halbzeit haben wir ein anderes Gesicht gezeigt und verdient den Ausgleich erzielt. Das späte Gegentor schmerzt natürlich.“

Uwe Koschinat (SV Sandhausen): „Ich bin sehr stolz, weil wir heute von einem verdienten Sieg gegen den 1. FC Nürnberg sprechen können. Unsere erste Halbzeit hat mich beeindruckt. Wir hatten eine gute Kontrolle, haben aggressiv nach vorne verteidigt und uns einige Chancen herausgespielt. Wir müssen dann natürlich mit dem 2:0 in die Pause gehen. Nach der Pause war es ein offener Schlagabtausch. Wir haben es nicht mehr so gut geschafft, Nürnberg vom Tor wegzuhalten. Trotzdem hat die Mannschaft bis zum Schluss sehr viel investiert. Deshalb bin ich auch sehr erleichtert, dass wir als Sieger vom Platz gegangen sind.“

Asger Sörensen: „Wir sind in der ersten Halbzeit überhaupt nicht reingekommen, haben keine Zweikämpfe geführt und keinen Zugriff bekommen. Das war richtig schlecht. Nach der Pause war es dann besser, da sind wir aggressiver aufgetreten. Dass wir so spät noch das Gegentor bekommen, ist sehr ärgerlich und bitter.“

Enrico Valentini: „Wir sind gar nicht zwischen die Linien gekommen und haben uns nicht gut verhalten. Vor der Pause waren Zweikampfverhalten und Mentalität praktisch nicht existent. Nach der Pause wurde es diesbezüglich besser. Doch am Ende sind wir dann unaufmerksam, das darf nicht passieren. So hätten wir wenigstens noch einen Punkt mitgenommen. Jeder muss sich jetzt an die eigene Nase fassen und eine Reaktion zeigen.“

Sebastian Kerk: „In der ersten Halbzeit haben wir kollektiv versagt. Wir haben kaum Zweikämpfe bestritten und fast jeder Ball landete bei Sandhausen. So kann man in dieser Liga nicht bestehen. In der zweiten Halbzeit haben wir den Kampf angenommen, waren dann auch einen Tick stärker. So ein Gegentor darf uns dann nicht passieren, gerade weil wir uns vorher so zurückgearbeitet haben. Mein Tor tröstet mich nicht, ich hätte lieber Punkte mitgenommen.“