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Profis Mittwoch, 15.01.2020

"An allererster Stelle steht das Team"

Foto: fcn.de

Nach Philip Heise ist Konstantinos Mavropanos der zweite Neuzugang, der in diesem Winter aus der Premier League ins Frankenland wechselte. Der griechische Innenverteidiger konnte sich bereits gut integrieren, absolvierte inzwischen mehrere Einheiten mit seinen neuen Teamkollegen. "Ich denke, dass der Club die für mich ideale Entscheidung war", sagte "Dinos" in seiner ersten Medienrunde.

Wenn Robin Hack in sein flinkes Dribbling geht, ist der Blondschopf nur schwer zu stoppen. Das bewies der Junioren-Nationalspieler bereits in der Hinrunde ein ums andere Mal – sowohl in der Liga als auch im Training. So auch am Dienstagnachmittag, als er sich in einer Trainingsübung aufmachte, zwei Trainingsgegner hinter sich zu lassen. Am dritten aber scheiterte er. Ein Bein ausgefahren, den Ball abgenommen und prompt mit einem schnellen Sprint erobert – fast war es so, als würde Konstantinos Mavropanos Hack und seine Dribblings schon lange kennen.

Tatsächlich aber war es für den griechischen Innenverteidiger die allererste Einheit, die er vollumfänglich mit seinen neuen Teamkollegen bestritt, nachdem ihn der Club für ein halbes Jahr vom englischen Traditionsverein Arsenal London verpflichtete und er erst am Vorabend zum Team nach Marbella stieß.

"Wir wollen in eine höhere Tabellenregion"

Gut aufgenommen worden sei er, verriet Mavropanos, der „Dinos“ gerufen wird, ein Tag später. „Alle haben mich wirklich sehr herzlich empfangen.“ Der vierfache griechische U21-Nationalspieler will in Nürnberg seiner Karriere einen weiteren Schub geben, nachdem ihn im abgelaufenen Jahr Probleme an der Leiste daran stoppten, auf mehr als bislang sieben Premier-League-Einsätze für die Gunners zu kommen. "Jetzt bin ich aber fit und will das hinter mir lassen." Die Entscheidung für den Club, sie war angesichts vieler Möglichkeiten, eine bewusste, wenngleich er im selben Atemzug abseits seiner persönlichen Ziele betonte: „An allererster Stelle steht das Team. Wir wollen in eine höhere Tabellenregion.“

Dabei will der 1,94 Meter große Mavropanos vor allem mit seiner körperbetonten Spielweise helfen. „Ich spiele einen aggressiven Fußball, kämpfe um jeden Ball für den Sieg und will ‚die Null‘ halten. Das ist mir auf meiner Position sehr wichtig“, erklärte der gebürtige Athener, der im Januar 2018 seine griechische Heimat verließ, um das Abenteuer „Arsenal“ zu starten.

"Wahnsinnig viel Qualität"

Auch Cheftrainer Jens Keller freut sich über die weitere Verstärkung seiner Defensive. „Wir erhoffen uns viel von ihm, er hat gute Qualitäten“, findet Keller, der darüber hinaus weitere Stärken aufzählte: „Schnell, aggressiv und eine gewisse Erfahrung. Wer bei Arsenal war, hat bereits in einem hohen Bereich gearbeitet.“ Eigenschaften, auf die es im Abstiegskampf der 2. Bundesliga ankommen wird.