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Profis Mittwoch, 21.02.2018

Als Spitzenreiter ins letzte Drittel

Foto: Sportfoto Zink

Zwei Drittel der Saison sind gespielt, elf Spiele stehen dem Club noch bevor. Die Ausganslage vor der entscheidenden Phase dieser Spielzeit könnte besser nicht sein: Als Tabellenführer strampelt die Mannschaft von Cheftrainer Michael Köllner der Zielgeraden entgegen.

Das Gefühl, die Liga als Spitzenreiter anzuführen, ist für Behrens und Co. kein unbekanntes. Denn die ersten beiden Saisonspiele gestalteten die Cluberer siegreich, gegen Kaiserslautern und Regensburg gelangen „zu Null“-Siege. Das Ergebnis: die Tabellenführung, die der 1. FCN allerdings aufgrund einer Punkte-Dürre-Periode schnell wieder abgab.

Aus den folgenden Partien gegen Union, Aue und St. Pauli erntete die Köllner-Elf nur einen Zähler, musste zudem die schwere Verletzung von Top-Vorlagengeber Sebastian Kerk verkraften. „Das war ein harter Schlag und hat uns sehr getroffen“, erinnert sich Köllner.

Seit zehn Spielen unbesiegt

Das Team rückte noch enger zusammen, konnte eine drohende Krise abwenden und aus den letzten sechs Spielen des ersten Saisondrittels fünf Siege einfahren – darunter der Erfolg im Frankenderby. „Wir mussten nach dem Kerk-Aus unseren Fahrstil ein wenig anpassen. Als es darauf ankam, ist uns das richtig gut gelungen“, sagt Köllner. 22 Zähler standen nach elf Spieltagen, dem ersten Saisondrittel, auf dem Punktekonto.

Das zweite Drittel startete dann jedoch mit ernüchternden Ergebnissen. Beim damals im Abstiegskampf steckenden 1. FC Heidenheim unterlag der Club verdient mit 0:1, eine Woche später folgte eine bittere Heimniederlage gegen Ingolstadt. Es sollte allerdings die bis zum heutigen Tage letzte sein. Im gesamten zweiten Drittel kommt der 1. FCN auf 19 Punkte, gewann dabei unter anderem bei Union Berlin und Fortuna Düsseldorf. Köllner: „Wir haben die Ausreißer eingeholt und uns vorne festgebissen.“

Restprogramm mit Hürden

So schnell will der Club diesen Biss auch nicht mehr lockern. Gegen Duisburg eröffnete das Team das letzte Saisondrittel mit einem Erfolgserlebnis, der Auftakt entscheidender Monate. Doch ein Spaziergang dürfte der Endspurt mit Blick auf die noch anstehenden Gegner nicht werden. Einen Zweitliga-Sieg beim VfL Bochum, dem kommenden Gegner am Sonntag, gab es in der Vereinsgeschichte noch nicht.

Eine Woche später kommen hochmotivierte Fürther zum Derby ins Max-Morlock-Stadion, die jeden Zähler für den Klassenerhalt benötigen. Auch das Restprogramm verspricht knackige Herausforderungen: Dort stehen unter anderem Ingolstadt (A), Kiel (A), Braunschweig (H), Sandhausen (A) und Düsseldorf (H) auf dem Programm.