3:2! Erster Heimsieg im neuen Trikot für die ClubFrauen
Vor 753 Zuschauern schafften die ClubFrauen gegen die favorisierten Freiburgerinnen den zweiten Sieg in Folge und bezwangen den Tabellenvierten mit 3:2 (2:0).
Das Personal:
FCN: Rusek – Guttenberger, Fröhlich, Wos – Gambone, Licina (64. Mai), Miller (71. Mailbeck), Pollak – Homann (90. Deuber), Polaskova (71. Senelius), Lein
Im Vergleich zum Auswärtssieg in Jena war Cheftrainer Oostendorp gezwungen, seine Startelf auf einer Position umzubauen. Fördös fiel kurzfristig mit Knieproblemen aus, weshalb Fröhlich bei ihrem Startelfdebüt in dieser Saison den zentralen Part in der Innenverteidigung übernahm. Ansonsten vertraute der ClubFrauen-Coach wieder auf das gewohnte 3-4-3-System, mit Miller und Licina im zentralen Mittelfeld und Gambone & Pollak auf den Schienenpositionen. Vorne stürmten erneut Polaskova als Sturmspitze, flankiert von Homann und Lein.
Oostendorp wechselte in Minute 64 zum ersten Mal und brachte Mai für Licina ins zentrale Mittelfeld. Nach einem Zweikampf ging es für Polaskova verletzungsbedingt nicht mehr weiter und der Clubcoach wechselte doppelt. Senelius übernahm auf der rechten Schiene, Gambone rückte in die Zentrale, Mai auf Rechtsaußen und Homann in die Spitze. Mailbeck ersetzte Miller positionsgetreu im Mittelfeld. Kurz vor dem Abpfiff durfte Deuber noch ihr Bundesligadebüt feiern und wurde für Homann eingewechselt.
Erste Halbzeit:
Hochkonzentriert, wach und gut gestaffelt starteten die ClubFrauen ins Heimspiel gegen den SC Freiburg und setzten in der fünften Minute per Konter den ersten Nadelstich. Licina behauptete im Zentrum den Ball und schickte Homann auf rechts ins Laufduell. Diese dribbelte sich an der SC-Verteidigerin vorbei und flankte flach auf Polaskova, die den Ball nur knapp vorbeisetzte. Die Gäste waren um Spielkontrolle bemüht und die Oostendorp-Elf fokussierte sich auf das Umschaltspiel, was dann auch gleich funktionieren sollte! Lein kam mit viel Tempo über links, passte zur eingelaufenen Guttenberger, die eiskalt blieb und zur Führung versenkte.
Auch danach hatten die Baderinnen mehr Spielanteile, es waren aber die ClubFrauen, die gefährlich blieben. Licina hatte per Direktabnahme, die aus spitzem Winkel am Außennetz landete, die nächste Torchance. In Minute 37 war dann auch unsere Defensive gefordert, Rusek war geschlagen, aber Guttenberger verhinderte den Ausgleich auf der Linie. Und in der 40. Minute waren wieder die FCN-Tempoangriffe an der Reihe. Lein stürmte mit dem Ball nach vorne, legte zu Polaskova ab. Die Stürmerin verpasste erst den richtigen Moment des Abspiels, kam dann aber an den zweiten Ball, den sie per Traumschlenzer im Knick unterbrachte! Zur Pause hieß es also 2:0 für die ClubFrauen!
Zweite Halbzeit:
Der Start in den zweiten Durchgang verlief unglücklich. Per abgefälschter Flanke kamen die Gäste in der 52. Minute zum 2:1-Anschlusstreffer. Das Gegentor ließ die ClubFrauen aber unbeeindruckt und wieder war es Lein, die auf links zum Solo ansetzte, dieses Mal aber selbst abschloss und den alten Abstand wiederherstellte. Freiburg drückte daraufhin auf den erneuten Anschlusstreffer und stellte die ClubFrauen-Defensive vor einige Aufgaben. Aber der Abwehrverbund rund um Fröhlich, Wos und Guttenberger ließ hinten sehr wenig zu und konnte sich zudem auf Rusek zwischen den Pfosten verlassen. Kurz vor dem Schlusspfiff wurde es durch den erneuten Anschlusstreffer der Gäste noch einmal spannend, aber die ClubFrauen brachten die 3:2-Führung mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung über die Zeit!
So feierte die Oostendorp-Elf gegen die Favoritinnen aus Freiburg den ersten Heimsieg in dieser Spielzeit und darüber hinaus den zweiten Sieg in Folge. Für die ClubFrauen steht jetzt eine Länderspielpause auf dem Programm, ehe es am 31. Oktober auswärts beim 1. FC Köln wieder um Punkte geht.
Weitere Artikel zur Partie
- 1. FC Nürnberg
- 1:0 Guttenberger (14.)
2:0 Polaskova (40.)
3:1 Felde (56., ET)
- SC Freiburg
- 2:1 Wos (52., ET)
3:2 Egli (90+3.)
- Stadion
- Max-Morlock-Stadion
- Datum
- 18.10.2025 12:00 Uhr
- Zuschauer
- 753
- 1. FC Nürnberg
- Rusek – Guttenberger, Fröhlich, Wos – Gambone, Licina (64. Mai), Miller (71. Mailbeck), Pollak – Homann (90. Deuber), Polaskova (71. Senelius), Lein
- Trainer
- unbekannt
- SC Freiburg
- Benkarth - Szenk, Stierli, Stegemann, Karl - Felde, Schneider, Vobian, Nachtigall, Kolb - Birkholz
- Trainer
- unbekannt