Business Spielbericht Freitag, 17.04.2026

2:1: Testspielerfolg gegen Leverkusen

Foto: fcn.de

Gegen die Werkself aus Leverkusen konnten sich die ClubFrauen im Testspiel mit 2:1 (0:0) durchsetzten. Für den Club netzten Lara Meroni und Sanja Homann.

Personal

FCN: Romero – Pollak (45. Fördös), Varley, Fördös (30. Lindner), Mai (30. Grzywinska) – Meroni (60. Deuber), Seguin, Guttenberger (60. Wedler), Homann (60. Mai) - Lein (70. Homann), Günster

Im einzigen Testspiel der Länderspielpause entschied sich Cheftrainer Thomas Oostendorp im Vergleich zum Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München zu Wechseln auf zwei Positionen. Innenverteidigerin Beatrix Fördös kehrt nach überstandener Verletzung in die erste Elf zurück. Im Sturm neben Nastassja Lein agierte Meret Günster anstelle von Emöke Papai, die mit der ungarischen Nationalmannschaft um die WM-Qualifikation spielt.

Den ersten Wechsel der Partie vollzog Cheftrainer Thomas Oostendorp in der 30. Minute. Marlene Lindner und Zuzanna Grzywinska kamen für Beatrix Fördös und Franziska Mai. Nach der ersten Halbzeit wechselte Oostendorp erneut: Für Julia Pollak kam Beatrix Fördös erneut in die Partie. Knapp eine Viertelstunde später kam es erneut zum Wechsel beim Club Hanna Deuber, U19-Nachwuchsspielerin Lara Wedler und Franziska Mai kamen für Lara Meroni, Kapitänin Guttenberger und Sanja Homann aufs Feld. Sanja Homann wurde knapp zehn Minuten später für die angeschlagene Nastassja Lein wieder in die laufende Partie eingewechselt.

Erste Hälfte

Nach einer Ecke für Bayer Leverkusen, getreten von Jana Lindner, faustete FCN-Keeperin Romero den Ball aus der Gefahrenzone, der anschließende Nachschuss ging am Tor vorbei (5.). Nur wenige Minuten später bot sich dem Club die große Chance zur Führung, als Lein sich den Ball im Mittelfeld erkämpfte, frei auf Torhüterin Borggräfe zulief und den Ball über sie lupfte, jedoch nur die Latte traf, von der der Ball wieder heraussprang (13.). In der Folge blieb der Club am Drücker, doch auch die nächste Möglichkeit blieb ungenutzt: Meroni flankte von links in den Strafraum, wo Lein im Lauf den Fuß hinhielt, den Ball jedoch nicht richtig traf, sodass dieser am Tor vorbeiging (21.). Kurz darauf sorgte erneut eine Hereingabe für Gefahr, doch Pollaks Ball fand keine Abnehmerin, und auch Mais Nachschuss landete sicher in den Händen von Borggräfe (23.). Kurz vor der Pause versuchte es Seguin noch einmal per Volley, setzte den Ball jedoch knapp neben den linken Pfosten (44.).

Der Club überzeugte offensiv in der ersten Halbzeit und verzeichnete vor dem Tor deutlich mehr Chancen, konnte diese jedoch nicht nutzen, was auch an der starken Leistung von Werkself-Keeperin Borggräfe lag.

Zweite Hälfte


Zunächst schien es, als käme die Werkself mit frischen Kräften besser aus der Kabine und erarbeitete sich in den ersten Minuten die in der ersten Hälfte fehlenden Offensivchancen. Nach einer Ecke von Leverkusens Fudalla köpfte Club-Innenverteidigerin Varley im Strafraum in Richtung eigenes Tor, doch Keeperin Romero faustete den Ball in letzter Sekunde aus der Gefahrenzone (53.). Wenig später ging Leverkusen in Führung, als es nach einer Ecke im Nürnberger Strafraum zum Gewusel kam, die Defensive die ersten Versuche noch klärte, sich schließlich jedoch der ehemaligen FCN-Stürmerin Haim geschlagen geben musste, die im Chaos einschob (54.). Die Antwort des Club ließ jedoch nicht lange auf sich warten, denn nur zwei Minuten später glich Sanja Homann per Distanzschuss aus, indem sie über die eingewechselte Keeperin hinweg ins leere Tor traf (56.). Der Club blieb dran und drehte die Partie kurz darauf, als Meroni im Lauf den Ball über die Leverkusener Torhüterin hob und zur Führung traf (57.). In der Schlussphase erberte sich Homann stark den Ball, spielte zurück auf Varley, die das Spielgerät weit in die gegnerische Hälfte brachte, wo Mai es aus der Luft annahm und mit einem Distanzschuss nur knapp am linken Pfosten vorbeizielte (78.).

Eine vor allem in der zweiten Halbzeit umkämpfte Partie entschieden letztlich die ClubFrauen für sich, die sich gegen eine intensive Werkself-Auswahl dank der Treffer von Meroni und Homann mit 2:1 durchsetzten.


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