1:5: Keine Punkte in Hamburg
Am 5. Spieltag verschlug es die ClubFrauen nach Hamburg ins Volksparkstadion, wo der erste Sieg der Saison folgen sollte. Letztlich erwischte die Adlani-Elf aber keinen Guten Tag und verlor die Partie letztlich mit 1:5 (0:3)
Personal
Romero – Bednorz (46. Lapassouse), Pollak, Varley, Bleil (67. Fröhlich) – Meroni, Coutel (28. Proniez), Brengel, Homann – Lein (67. Seguin), Papai (77. Licina)
Im Vergleich zur Vorwoche wechselt Trainer Omar Adlani zweimal. Für die gesperrte Lobanova rückt Pollak in die Startformation und in die Innenverteidigung. Dazu rutscht auch die Torschützin der letzten Woche, Sanja Homann, in die erste Elf. Für sie sitzt Proniez zunächst auf der Bank.
Wie gewohnt stellte Adlani sein Team in einer 4-4-2-Formation auf. Pollak und Varley agierten im Abwehrzentrum vor Romero und neben Bednorz auf links und Bleil auf rechts. Die Mittelfeldzentrale beackerten Coutel und Brengel und wurden von Meroni und Homann flankiert. Den Sturm bildeten Kapitänin Lein und Papai.
Bereits in der ersten Halbzeit musste Adlani verletzungsbedingt reagieren als Coutel vom Feld musste. Für sie kam Proniez in die Partie und agierte auf der rechten Seite. Dafür rutsche Meroni in den Sturm, Homann auf links und Papai aus dem Sturm- ins Mittelfeldzentrum. Zur Pause tauschte Adlani erneut und brachte Lapassouse für Bednorz. Die neue Spielerin ordnete sich im Sturmzentrum ein, Lein und Homann rückten jeweils eine Position nach hinten. Zusätzlich kamen Seguin, Fröhlich und Licina.
Die erste Hälfte
Die ClubFrauen begannen mit dem gewohnten hohen Pressing und stellten damit die Hamburgerinnen vor Probleme. Viele hohe Ballgewinne führten in den ersten Minuten zu guten Abschlusspositionen, die letzte Gefahr fehlte bei den Abschlüssen von Bednorz (2.) und Lein (3.,5.) jedoch. Nach sieben Minuten folgte dann aber ein früher Schock für die Adlani-Elf. Nach mehreren unsauberen Kontakten im FCN-Spielaufbau kam HSV-Stürmerin Karczewska aus der Drehung von der Strafraumkante zum Abschluss und lies Romero keine Abwehrchance.
Nach dem Gegentor brauchte die Mannschaft einige Zeit, um sich zu sammeln. In dieser Phase behielten de Rothosen die Oberhand, Chancen blieben aber Mangelware. Nach etwa zwanzig Minuten fing sich die Adlani-Elf wieder, kam besser in die Partie und setzte das hohe Pressing wieder besser um. Dennoch folgte kurz danach der nächste Rückschlag als Karczewska einen Abschluss aus halbrechter Position im langen Eck unterbrachte (27.).
Zehn Minuten später nutzten die Rothosen eine Konterchance für das dritte Tor und eine deutliche Führung, die den Spielanteilen nicht entsprach. Kurz vor Ende der Halbzeit drehten die ClubFrauen auf und kamen zu mehreren Torgelegenheiten. Zunächst verpassten Meroni und Lein den Anschlusstreffer (45.), dann verfehlte Bleil knapp das Tor (45+2.).
Die zweite Hälfte
Wie auch in der ersten Halbzeit starteten die ClubFrauen auch in den zweiten Durchgang mit mehr Spielanteilen. Aus dieser Dominanz folgten aber kaum Chancen, was die Hamburgerinnen erneut auszunutzen wussten. Freistehend versenkte Linberg den Ball über den Pfosten zum 4:0 im Tor (62.)
Kurz nach dem vierten Gegentreffer zahlte sich dann das gute Pressing von Lara Meroni aus, die der HSV-Keeperin den Ball vom Fuß klaute und zum 1:4 einschob. Anschließend probierten es die ClubFrauen immer wieder vorne zu weiteren Toren zu kommen – Chancen blieben aber rar.
In der Schlussphase kamen die ClubFrauen zwar zu einigen Abschlüssen, das Tor erzielte aber der HSV durch Eggert. Am Ende steht eine bittere Niederlage in Hamburg.
Weitere Artikel zur Partie
- Hamburger SV
- 1:0 Karczewska (7.)
2:0 Karczewska (27.)
3:0 Bartz (37.)
4:0 Linberg (62.)
5:1 Eggert (84.)
- 1. FC Nürnberg
- 4:1 Meroni (65.)
- Stadion
- Volksparkstadion
- Datum
- 20.09.2026 14:00 Uhr
- Zuschauer
- 4429
- Hamburger SV
- unbekannt
- Trainer
- unbekannt
- 1. FC Nürnberg
- Romero – Bednorz (46. Lapassouse), Pollak, Varley, Bleil (67. Fröhlich) – Meroni, Coutel (28. Proniez), Brengel, Homann – Lein (67. Seguin), Papai (77. Licina)
- Trainer
- unbekannt