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Donnerstag, 18.02.2010

13 Siege in Serie – das bringt Unglück, Bayern!

Am Samstag will der Club die Erfolgsstory des van Gaal-Teams stoppen. Hecking: "Ich bin zuversichtlich!"

Es ist die 180. Derby-Auflage, und die Ausgangslage ist wie fast immer seit jener neunten Club-Meisterschaft 1968: Die Bayern sind der große Favorit, und unser Club ist der kleine Außenseiter. 82mal haben die Bayern gewonnen, 33mal haben sich beide Teams Unentschieden getrennt. Spricht in der Begegnung Vorletzter gegen Zweiter trotzdem etwas für den 65. Club-Sieg?

Ja. Und zwar weil…

… Albert Bunjaku auf den Spuren von Gerd Müller ist. 61 %, hat eine Zeitung ausgerechnet, aller Club-Tore hat der Schweizer Goalgetter in dieser Saison erzielt – eine Quote, wie sie der „Bomber der Nation“ nie erreicht hat. Weil ganz Bayern auf Albert schaut, treffen diesmal (auch) Charisteas & Co.

… Dennis Diekmeier sich sein Gegenüber Frank Ribery ganz genau angeschaut hat. Und ihn ausschaltet, obwohl er meint: „Am besten zwei Mann gegen ihn stellen.“

… die Bayern mit dem 2:1 gegen den AC Florenz ihren 13. (!) Sieg in Serie eingefahren haben. Und weil die 13 ja die Unglückszahl ist, endet diese Serie am Samstag.

… unser Team 44.000 der 48.548 Zuschauer im easyCredit-Stadion hinter sich hat und die Münchner im erstmals ausverkauften umgebauten Achteck mit dem Hexenkessel nicht zurande kommen.

… unser Club Louis van Gaal schon einmal eins ausgewischt hat. Im UEFA-Cup 2007 führte der begnadete niederländische Fußballlehrer mit Alkmaar 1:0, ehe Marek Mintal mit zwei ganz späten Toren den Spieß noch umdrehte.

… wir einfach mal wieder an der Reihe sind!

Andi Ottl: „Wollen für eine Überraschung sorgen“

Und natürlich würden uns noch mindestens 832 Gründe einfallen, warum am Samstag unser Club gewinnt. Aber leider müssen wir uns ja auch noch ein wenig ernsthaft mit dem Derby beschäftigen. „Die“, sagt Albert Bunjaku mit ehrfürchtigem Blick auf die Bayern, „sind zwar derzeit in überragender Form, aber wenn wir hart arbeiten, geht vielleicht etwas.“

Trainer Dieter Hecking, der bis auf den an Magenproblemen laborierenden Jaouhar Mnari seinen kompletten Kader ins Rennen schicken kann, setzt ebenfalls auf einen Erfolg: „Wir müssen natürlich über uns hinaus wachsen – aber ich bin da zuversichtlich!“ Der Club-Coach weiter: „Ich höre im Umfeld schon wieder hier und da: gegen die Bayern kann man ruhig verlieren. Nein! Können wir nicht. Wir brauchen Punkte!“ Genau, so machen wir das!

Bitte um frühzeitige Anreise

Anstoß am Samstag im easyCredit-Stadion ist um 15.30 Uhr, Tickets gibt es keine mehr. Schiedsrichter ist Thorsten Kinhöfer aus Herne. Achtung: Auf Grund einer gleichzeitig in der Arena statt findenden Veranstaltung bittet der Club seine Fans und die Gäste um frühzeitige Anreise.