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Sonntag, 22.02.2009

1:0 - Eigler trifft bei Wolf-Comeback

Club bleibt dran. 1:0 gegen SV Wehen Wiesbaden. Freitag kommt Mainz 05.

Foto: ballon

Der 1. FC Nürnberg bleibt weiter oben dran in Liga zwei. Eine Woche vor dem Gastspiel von Mainz 05 (Freitag, 27.02.09) kam das Team von Trainer Michael Oenning zu einem allerdings mühevollen 1:0 (0:0) über Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden. Das Tor des Tages am Sonntag, 22.02.09, erzielte Christian Eigler 21 Minuten vor dem Abpfiff.

Frantz und Perchtold fehlten verletzt

Vor dem Wechsel erwärmten die 22 Akteure die 27.036 Fans nur selten, Torchancen blieben Mangelware. Dominic Maroh musste einmal sogar spektakulär klären, als Marcel Ziemer allein auf Torhüter Raphael Schäfer losstürmen wollte: der Nürnberger Youngster passte aber auf und verhinderte mit einer beherzten Grätsche vor dem Strafraum Schlimmeres (32.). Auf der anderen Seite verfehlte ein Boakye-Schuss das Gehäuse von Keeper Alexander Walke (42.).

Maroh stellte in der Vierabwehrkette im übrigen den einzigen Verbliebenen vom 2:6 bei Alemannia Aachen; Andreas Wolf kehrte ein halbes Jahr nach seinem zum Saisonstart gegen den FC Augsburg erlittenen Kreuzbandriss in die Startformation zurück, Javier Pinola war nach Gelb-Sperre wieder dabei, Juri Judt kam auf der rechten Seite ins Spiel. Verzichten musste Trainer Michael Oenning am Sonntag auf Peter Perchtold (Grippe) und Mike Frantz (Verletzung am rechten Knöchel).

Club mit starker Schlussphase

In den zweiten 45 Minuten zunächst das gleiche Bild: die Hessen machen die Räume eng, der Club findet kein Mittel. Erst nach 64 Minuten haben die FCN-Fans zum ersten Mal den Torschrei auf den Lippen, doch zunächst wird Marcel Risses Schuss aus halbrechter Position zur Ecke gelenkt, und im Getümmel nach dem folgenden Eckball will der Ball ebenfalls nicht ins Netz. Immerhin ein Start-Signal für die Nürnberger Schlussoffensive.

Und kurz danach fällt es dann, das Tor des Tages. Nach tollem Doppelpass zwischen Pinola und Boakye landet der Ball bei Christian Eigler (sah später die fünfte Gelbe), und der verwandelt aus zehn Metern – wohl in Abseitsposition – eiskalt. „Wir sind alle erleichtert“, fasste Oenning die Nürnberger Gefühlswelt nach den 90 Minuten zusammen. In Gefahr geriet der Erfolg nicht mehr – im Gegenteil: Mintal verpasste bei einem Pfostentreffer die endgültige Entscheidung (76.).