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DFB legt Geldstrafe nach Frankfurt-Spiel fest

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) aufgrund der Vorkommnisse beim Bundesliga-Spiel am vergangenen Samstag bei Eintracht Frankfurt (3:1) zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro verurteilt worden. Der DFB machte den Club für "mangelnden Schutz des Schiedsrichters, der Schiedsrichter-Assistenten und des Gegners in Tateinheit mit einem unsportlichen Verhalten" verantwortlich. Eintracht Frankfurt zahlt aus demselben Grund 25.000 Euro.

Der 1. FC Nürnberg hat dem Urteil zugestimmt. Dem Club wurde ferner in der schriftlichen Urteilsbegründung bezüglich seines Heimspielsrechts "eine Platzsperre, ein Teilausschluss der Öffentlichkeit oder eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit bei einem erneuten gravierenden Vorfall" angedroht.
 
Strafmildernd wurde beiden Vereinen vom DFB angerechnet, dass sie sich in der 20-minütigen Spielunterbrechung erfolgreich bemüht hatten, weitere Ausschreitungen und somit eine weitere Eskalation zu verhindern. Besonders positiv wurde das Verhalten von Nürnbergs Präsident Michael A. Roth, Frankfurts Vorstandsvorsitzendem Heribert Bruchhagen und des stellvertretenden Veranstaltungsleiters Philipp Reschke in der Urteilsbegründung gewürdigt.