Kluge: "Wir müssen gewinnen, egal wie"

Schick, schick: Peer Kluge bei der Anprobe

Nürnberg - Peer Kluge, der wieselflinke Mittelfeldspieler mit der Nummer 24, hat sich toll ins Nürnberger Team eingefügt. Mit drei Toren in sieben Bundesliga-Spielen ist er derzeit der treffsicherste Cluberer, und dank seines wichtigen Ausgleichtores in Bukarest erreichte der 1.FCN die Gruppenphase im UEFA Cup.

Bei Borussia Mönchengladbach spielte er von 2001 bis 2007, unter anderem unter Hans Meyer, der ihn beim Zweitligisten Chemnitzer FC entdeckt und nach Gladbach geholt hat. Im Interview spricht der 26-jährige Kluge über seine Abschlussstärke und die Partie gegen Eintracht Frankfurt.


Du giltst als sehr ehrgeiziger Sportler. Wie äußert sich das? Können wir uns das so vorstellen, dass Peer Kluge nach dem normalen Training Extra-Schichten schiebt und zuhause einen besonders asketischen Lebensstil pflegt?

Peer Kluge: Ich verliere nicht gerne, dementsprechend versuche ich immer so zu trainieren, dazu beizutragen, dass die Mannschaft gewinnt! Das heißt, als Sportler seine Aufgaben im Training zu 100 Prozent zu erfüllen. Sonderschichten nach dem Training mache ich eigentlich keine. Bei der Wiederherstellung nach den Trainingseinheiten, die uns freigestellt ist, bleibe ich aber schon mal länger im Becken liegen als andere.

Zuletzt lief es in der Bundesliga für den Club nicht gut. Was habt ihr euch für das Spiel am Samstag gegen die Eintracht aus Frankfurt vorgenommen?

Kluge: Das Spiel gegen die Frankfurter ist enorm wichtig, dies ist uns allen bewusst. Wir müssen diese Partie gewinnen, egal wie. Mit anderen Worten: Es kommt nicht darauf an, dass wir schön spielen, sondern dass wir erfolgreich sind! Ich hoffe, wir können das umsetzen.

Für die Fohlen hast du insgesamt 141 Bundesligaspiele absolviert und dabei neun Tore erzielt, für den Club nach nur wenigen Spielen schon drei Tore in der Bundesliga und eines im UEFA Cup. Hast du dir, angesichts der vielen verletzten Stürmer beim Club, schon überlegt, vom Mittelfeld in den Sturm zu wechseln?

Kluge: Ich habe die Tore ja aus dem Mittelfeld heraus erzielt, von daher bin ich mit meiner Position ganz zufrieden. Und ich denke, ich war in Gladbach auch torgefährlich, nur konnte ich es da nicht so gut umsetzen. Vielleicht liegt es aber auch an der anderen Spielweise beim Club, wir arbeiten uns hier doch mehr Chancen heraus. Möglicherweise gibt es aber auch gar keine richtige Begründung dafür und der Zufall spielt ein wenig mit. Ich denke darüber aber auch nicht soviel nach. Es ist einfach schön, dass es jetzt so oft geklappt hat. Ich glaube es ist besser, wenn man sich darüber gar nicht so viele Gedanken macht!

Das komplette Interview könnt ihr euch im ClubMagazin durchlesen, das am Freitag erscheint!