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Kluge: "Meyer gab mir das Vertrauen"

Kann beidfüßig schießen: Club-Neuzugang Peer Kluge

Nürnberg - Am 11. März dieses Jahres war es offiziell: Peer Kluge wird ein Cluberer. Der 26-jährige Mittelfeldspieler, der von Borussia Mönchengladbach gekommen ist, soll zur kommenden Saison eine weitere Alternative im gut besetzten Mittelfeld des 1.FCN sein und die Mannschaft verstärken.

Doch was hat sich Kluge selbst für seine Zeit in der Noris vorgenommen, was gab den Ausschlag für den Wechsel? Und wie hat der frühere Chemnitzer den Abstieg mit den Fohlen verdaut? fcn.de fragte beim Nürnberger Neuzugang nach.


fcn.de: Peer, gibt es etwas, was du mit dem 1.FCN verbunden hast, bevor du hierhin gewechselt bist? Was hat der Club für dich bedeutet?

Peer Kluge: Der 1. FC Nürnberg ist schon immer ein großer Traditionsverein mit einer bewegten Vergangenheit gewesen. Der Club gehört in meinen Augen in jedem Fall dauerhaft in die Bundesliga.

Ausschlaggebend für deinen Wechsel in die Noris war Hans Meyer, der dich damals aus Chemnitz an den Bökelberg geholt hat. Kannst du uns erklären, wieso du so gerne mit ihm zusammen arbeitest?

Kluge: Während meiner Zeit in Gladbach gab Hans Meyer mir das nötige Vertrauen, damit ich in der Bundesliga Fuß fassen konnte. Für meinen Wechsel waren aber auch andere Dinge ausschlaggebend. Neben den hervorragenden sportlichen Perspektiven sehe ich hier die Möglichkeit, mich persönlich weiterzuentwickeln. Die UEFA-Pokal-Teilnahme in dieser Saison war ein weiterer wichtiger Grund, warum ich wechseln wollte.

Mit deinem ehemaligen Verein, der dir, wie du selbst sagst, ans Herz gewachsen ist, bist du abgestiegen. Hast du das eigentlich schon überwunden oder nimmst du eine Bürde mit in die neue Saison?
 
Kluge: Ich habe positive Erinnerungen an meine Zeit in Gladbach, habe dort schöne Jahre verlebt. Natürlich hätte mir gewünscht, dass es für den Verein besser läuft. Aber jetzt blicke ich nur noch nach vorn. Die Vergangenheit ist für mich abgehakt. Mit dem Club möchte ich wesentlich erfolgreichere Zeiten erleben.

Auch wenn Mönchengladbach als Letzter in die zweite Liga musste, waren deine Qualitäten über jeden Zweifel erhaben. Für diejenigen, die dich nicht so gut kennen: Was bist du für ein Spielertyp, auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten?

Kluge: Ich sehe mich klar im defensiven Mittelfeld. In Gladbach habe ich da auch schon auf allen Positionen gespielt und bewiesen, dass ich überall einsetzbar bin. Wenn ich mich charakterisieren soll: Zu meinen Stärken gehört, dass ich flexibel bin, zerstören und aufbauen sowie beidfüßig schießen kann.

Bei deinen Stationen Mönchengladbach und Chemnitz hast du immer in unteren Tabellengefilden und gegen den Abstieg gespielt. Lernst du in der neuen Saison andere Tabellenregionen kennen?

Kluge: Das hoffe ich natürlich! Ich wünsche mir, dass wir mit dem Club in der nächsten Saison oberhalb des letzten Tabellen-Drittels stehen werden. Ich glaube, dass die sportlichen Perspektiven in Nürnberg sehr positiv sind, hier wurde in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet. In der vergangenen Saison hat die Mannschaft toll gespielt. Natürlich möchte ich an diese Leistungen anknüpfen.

Wie kannst und willst du dem Club helfen?

Kluge: In erster Linie natürlich mit guten Leistungen. Mit meiner Einsatzbereitschaft und meinen Erfahrungen möchte ich dazu beitragen, dass die Mannschaft vorankommt.

Welche Ziele hast du dir beim Club gesetzt?

Kluge: Vor allem möchte ich gesund bleiben! Sportlich gesehen, ist es mein Ziel, mich in die Stamm-Elf zu spielen. In der Vergangenheit ist mir das immer gelungen. Ich habe keine Angst vor Konkurrenz. Natürlich möchte ich für den Club eine gute und erfolgreiche Saison spielen.

Gibt es noch etwas, was du an die Leser von fcn.de loswerden willst?

Kluge: Ich freue mich, in Nürnberg zu sein und verspreche, alles in meiner Macht stehende zu tun, um dem Verein weiterzuhelfen.

Danke für das Gespräch und einen guten Einstand!