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Kein Spiel wie jedes andere

Fiebert seinem Jubiläum entgegen: Hans Meyer

Nürnberg - Am Samstag (26.08.06, 15.30 Uhr) wiederholt sich zum 174. Mal das bayerisch-fränkische Derby zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Nürnberg. Ob es dem FCN nach seinem Klasse-Saisonstart mit zwei Siegen und 4:0 Toren gelingt, in der Allianz-Arena für eine Überraschung zu sorgen? Auf jeden Fall ist es wieder eine große Herausforderung, beim Deutschen Rekordmeister anzutreten.

Und selbst der alte Hase Hans Meyer kann dem Derby diesmal etwas besonderes abgewinnen, wie der FCN-Coach augenzwinkernd im Gespräch mit fcn.de verrät.

"Das haben sich unsere Jungs verdient"

Die Euphorie rund um den Valznerweiher vor dem Duell mit den punktgleichen Bayern betrachtet Meyer mit gemischten Gefühlen. Die neu entfachte Begeisterung für den Traditionsverein sieht der Thüringer durchaus positiv: "Dass dieses Derby jetzt ein bisschen mehr wahr genommen wird als sonst vielleicht, das haben sich unsere Jungs durch ihre bisherige Arbeit verdient."

Allerdings warnt Meyer vor den damit einhergehenden hoch gesteckten Erwartungen an seine Mannschaft: "In München hängen die Trauben natürlich sehr, sehr hoch." Schon Dortmund habe das erfahren müssen, das zum Saisonauftakt zwar gut gespielt, aber von einer cleveren und starken Münchner Mannschaft dennoch mit 2:0 bezwungen worden war. "Sicher sind auch die Dortmunder in der Hoffnung nach München gefahren, gegen die Bayern, die nach der Vorbereitung alle schwach geredet haben, etwas zu holen."

Meyers 25. Bundesliga-Spiel für den Club

Aufgrund seiner eigenen Erfahrung versteht es Meyer, wenn sich die Bayern über die zusätzliche Belastung der vielen Nationalspieler in den eigenen Reihen beschweren: "Uli Hoeneß hat völlig Recht, wenn er sagt, die Bayern müssen angesichtes dieser Belastung und des daraus resultierenden späten Trainingsauftakts vieler Leistungsträger diese schwierige Situation bis zum September einfach überstehen." Aber: "Das machen sie wirklich überzeugend. Sie sind sogar mit uns auf Tuchfühlung", so der FCN-Coach ironisch über das vermeintliche Handicap des nächsten Club-Gegners. Klagen auf hohem Niveau also bei Hoeneß und Co.

Zu seinen persönlichen Empfindungen vor dem Anpfiff sagte Meyer: "Es ist insofern ein besonderes Spiel, weil ich diesem Jubiläum, diesem 25. Bundesliga-Spiel von Hans Meyer für den Club, entgegen fiebere." Sollte die Feier der "Silberhochzeit" in der Allianz-Arena aber daneben gehen, bräche das dem Jubilar im Traineramt des FCN auch keinen Zacken aus der Krone: "Wenn wir ein gutes Spiel abliefern, und die Bayern am Ende doch wieder dieses normale Quäntchen besser sind und gewinnen, dann bricht bei uns trotzdem nichts zusammen."