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"Jenö Konrad-Cup – Fußball trifft auf Geschichte"

Club und Maccabi Nürnberg setzen mit Nürnberger Schulen ein Zeichen gegen Rassismus

Wir erleben einen zunehmenden Antisemitismus auf deutschen Fußballplätzen. Menschen, die dem ausgesetzt sind, berichten darüber. Maccabi Nürnberg, der deutsch-jüdische Sportverein, ist einer von mehreren Breitensportvereinen, mit denen der Club kooperiert. 

Der 1. FC Nürnberg bietet seit 2018 mit Maccabi Nürnberg das Projekt „Jenö Konrad Cup – Fußball trifft auf Geschichte“, das geschichtliches Wissen vermittelt und sportliche Begegnungen bei einem Fußballturnier ermöglicht. Gemeinsam sollen Werte, wie Respekt und Einsicht, transportiert und Vorurteile abgebaut und zusammen ein starkes Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit gesetzt werden! 

Ziel ist es, zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern, eine Projektarbeit über „Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit im Sport“ an Nürnberger Schulen anzustoßen. Ausgangspunkt dafür ist die Biografie des ehemaligen jüdischen 1. FCN-Trainers Jenö Konrad (1930 bis 1932), der aufgrund antisemitischer Hetze in Julius Streichers „Der Stürmer“ in einer Augustnacht 1932 aus Nürnberg floh und seine Mannschaft zurückließ. 


Was bieten wir?


I. Phase: 

  • Einarbeitung in das Thema durch die Vorstellung der Biografie von Jenö Konrad durch Vertreter des 1. FCN in einer 90-minütigen Unterrichtsstunde (inkl. Gruppenarbeit)
  • Besuch der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg zum Vortrag: „Was ist jüdisch?“
  • Auseinandersetzung mit dem Thema: Erstellung einer Projektarbeit

II. Phase:

  • Vorstellung der Projektarbeit beim 1. FC Nürnberg im Vorfeld des „Jenö Konrad-Cups“
  • Teilnahme am Fußballturnier „Jenö Konrad-Cup“

Wen sprechen wir an?

Es können sich Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Klassen der Jahrgangsstufe 9 und 10 bewerben. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Erstellung einer Projektarbeit und die Vorstellung der Projektergebnisse beim 1. FC Nürnberg gelten als Qualifikation für den großen „Jenö Konrad-Cup“ am Vereinsgelände. Zum Fußballturnier sind gemischte Teams aus Mädchen und Jungen zugelassen.Im Vorfeld wird bei einem Round-Table-Gespräch mit interessierten Lehrerinnen und Lehrern überlegt, wie sich die Projektarbeit und die Prämierung der Sieger im Detail und aus pädagogischer Sicht sinnvoll gestalten könnte.

Eine Jury, die sich aus Kuratoriumsmitgliedern von NÜRNBERG GEWINNT und Persönlichkeiten von Maccabi Nürnberg, der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg und dem 1. FC Nürnberg zusammensetzt, bewertet die Projektarbeit „Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit im Sport“ und kürt den Sieger. Der Sieger könnte zu einem Besuch in einer KZ-Gedenkstätte eingeladen werden. Auf Wunsch kommt zudem ein Spieler des 1. FC Nürnberg zu einer Autogrammstunde an die teilnehmenden Schulen. Alle teilnehmenden Schüler erhalten darüber hinaus ein Projekt-T-Shirt und werden zu einem Heimspiel des 1. FC Nürnberg eingeladen.