Vom "Städtischen" zum easyCredit-Stadion
Auf über 80 Jahre bewegte Geschichte kann das easyCredit-Stadion zurückblicken, in dem der 1. FC Nürnberg seine Heimspiele austrägt. Auf dem Weg vom „Städtischen“ bis zum easyCredit-Stadion, hat die Spielstätte eines immer behalten: ihre charakteristische, achteckige Form.
Angefangen hat alles mit einer Idee des Architekten Otto Ernst Schweizer. 1928 entstand nach seinen Plänen das Städtische Stadion, das zu Beginn 50.000 Zuschauer fasste. Die Architektur der Haupttribüne im klassischen Bauhaus-Stil steht unter Denkmalschutz und ist noch heute im Original zu bewundern.
Während der NS-Zeit wurde das Stadion zum festen Bestandteil des Reichparteitagsgeländes und als solcher Schauplatz des Tages der Hitlerjugend. Nach dem Kriegsende 1945 verwendete die US-Army das „Städtische“ als Sportfeld.
1963 schließlich gab der Club seine alte Spielstätte am Zabo auf und begann seine Heimspiele mit Einführung der Bundesliga im Städtischen Stadion auszutragen, das mit zusätzlichen Stahlrohrtribünen und Flutlichtanlage ausgestattet wurde. Von da an war es Bühne für unvergessliche Fußballmomente vor bis zu 75.000 Besuchern – das ist der Zuschauerrekord vom 30. Mai 1971.
Die erste komplette Renovierung fand zwischen 1987 und 1991 statt: Aus dem Städtischen Stadion wurde das Frankenstadion, eine multifunktionale Spielstätte, die auch für internationale Sport- und Konzertveranstaltungen entwickelt wurde und 44.833 Zuschauern Platz gab.
Den letzten Schliff in der Optik holte sich unser Stadion, so wie wir es kennen, 2004/05 als es für die WM im eigenen Land noch einmal auf die Kapazität von 46.780 ausgebaut, modernisiert und sehr zur Freude aller Cluberer rot bestuhlt wurde. Seit dem 13. März 2006 trägt es den Namen easyCredit-Stadion. Seit der Umstrukturierung der Blöcke im Winter 2009/10 mit dem Umbau des Unterrangs der Nordkurve verfügt das Achteck über 48.548 Plätze.




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