Berichterstattung zur Partie Werder Bremen – 1. FC Nürnberg / 23. Spieltag (1. Bundesliga 2011/2012)
Teamcheck Werder
Der Gegner unter der Lupe: Am Samstag spielt der Club gegen Werder Bremen.
Der "Pizza-Express" liefert auch in dieser Saison – und zwar Tore
Wenn man das Bremer Team betrachtet, kommt man an einem Namen nicht vorbei: Claudio Pizarro. Der Peruaner ist mit 157 Bundesliga-Toren der erfolgreichste ausländische Stürmer der Bundesligageschichte. Allein in dieser Saison erzielte er bereits 15 Treffer und bereitete weitere sieben Bremer Tore vor.
Damit ist "Pizza", wie ihn seine Mannschaftskameraden rufen, an mehr als der Hälfte aller Werder-Tore beteiligt. In vier Begegnungen erzielte der Peruaner jeweils zwei oder mehr Treffer. Neben Pizarro stürmt wahlweise der Schwede Markus Rosenberg oder „Ösi“ Marko Arnautovic. Beide trafen ebenfalls bereits fünf beziehungsweise sechs Mal.
Jugend forscht
Namen wie Trybull, Hartherz, Füllkrug, Trinks oder Thy waren vor dieser Saison wohl nur eingefleischten Werder-Fans ein Begriff. Werder-Trainer Thomas Schaaf setzt aber immer wieder einige dieser Jünglinge ein - und das äußerst erfolgreich. Dieser Meinung ist auch Tim Wiese, wie er im Interview mit fcn.de verraten hat: „Die Jungs machen ihre Sache wirklich toll und es ist erfreulich, dass wir durch die jungen Spieler so gute Alternativen haben.“
Besonders Florian Hartherz scheint sich auf der Position hinten links in der Viererkette festgespielt zu haben. Der 18-Jährige stand bei den zurückliegenden vier Bundesliga-Partien jeweils 90 Minuten auf dem Spielfeld. Der ebenfalls 18-jährige Tom Trybull erzielte am letzten Spieltag sogar seinen ersten Bundeligatreffer.
Drei Leistungsträger fehlen
Dass die jungen Wilden bei Werder in den Focus rücken, liegt natürlich auch daran, dass mit Naldo, Prödl und Hunt drei Leistungsträger zuletzt verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen. Ob Naldo und Hunt zum Duell mit dem Club wieder fit sein werden, ist noch fraglich. Definitiv fehlen wird den Bremern Sebastian Prödl.
Der österreichische Nationalspieler zog sich im Spiel gegen Kaiserslautern einen schmerzhaften Kieferbruch zu, nachdem er vom Lauterer Kouemaha mit dem Schuh im Gesicht getroffen wurde. Wie lange er den Bremern noch fehlen wird, ist noch nicht genau abzusehen.
Das Führungsduo
Während bei vielen anderen Bundesligavereinen oft ein neues Gesicht auf der Trainerbank zu sehen ist, sieht man bei Werder seit 13 Jahren den Schnurrbart von Thomas Schaaf. Kein anderer aktueller Trainer kann auf so eine lange Amtszeit zurückblicken wie der Coach von der Weser.
Ebenso lange im Amt ist Bremens Sportlicher Leiter Klaus Allofs. Auch er ist bereits seit 13 Jahren in Bremen tätig und kann auf eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Thomas Schaaf zurückblicken. In der Amtszeit dieser beiden konnte Werder bereits zwei Mal den DFB-Pokal gewinnen und holte in der Saison 2003/04 den Meistertitel an die Weser.




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