Nachwuchs Donnerstag, 11.02.2016

NLZ im Fokus: "Wollte die Mittelstürmer-Position nicht aufgeben"

Foto: Sportfoto Zink

Henrik Bartsch ist Mittelstürmer und Torjäger der U19 des Club. Im Interview berichtet er über seinen Weg zum 1. FCN, anfängliche Schwierigkeiten und die Ziele der U19.

fcn.de: Henrik, du hast in deiner Jugend beim VfL Osnabrück gespielt, dort mit 16 Jahren bereits bei der U19 ausgeholfen. Wie hast du diese Zeit in Erinnerung?

Henrik Bartsch: Das war eine sehr spannende Zeit. Ich war noch ein sehr junger Spieler und durfte in der U19 reinschnuppern und habe dabei zum Beispiel auch gegen Jonathan Tah (jetzt Profi bei Bayer Leverkusen, Anm. d. Red.) gespielt. Die Zeit beim VfL Osnabrück hat mir sehr weitergeholfen.

fcn.de: Du bist 2014 zum 1. FC Nürnberg gewechselt. Wie kam es zu dem Wechsel?

Henrik Bartsch: Mein jetziger U19-Trainer Pellegrino Matarazzo hat mich damals beobachtet. Über ihn kam ich beim 1. FCN ins Gespräch und bin dann nach Nürnberg gewechselt. Meine komplette Familie ist vor zwei Jahren mit mir nach Nürnberg gezogen. Es war ihnen sehr wichtig, immer hinter mir zu stehen und mich jederzeit unterstützen zu können. Wir wohnen in Ansbach und alle fühlen sich wohl. Rückblickend hat der Umzug super funktioniert.

fcn.de: In der vergangenen Saison hattest du wenig Spielzeit. Woran lag das?

Henrik Bartsch: Ich glaube, dass ich Zeit zur Eingewöhnung gebraucht habe. Es war dann doch nicht so leicht, mit den veränderten Bedingungen zurecht zu kommen. Außerdem hatte ich als Mittelstürmer in der vergangenen Saison mit Cedric Teuchert ein großes Talent vor mir, er hat immer seine Leistung gebracht und war im Sturm gesetzt. Ich musste mich hinten anstellen. Ich wollte damals auch nicht die Position des Mittelstürmers aufgeben, da das mein Ding ist. Diese Entscheidung habe ich auch nicht bereut.

fcn.de: Zum Glück, denn in dieser Spielzeit hast du den Durchbruch geschafft. Du hast bereits acht Tore auf dem Konto. Was läuft für dich in dieser Saison anders?

Henrik Bartsch: Meine Zeit des Einlebens ist abgeschlossen und ich fühle mich mittlerweile sehr wohl hier. Ich kenne den Verein, die Mannschaft und die Abläufe. Ich merke, wie ich in jedem Training und in jedem Spiel Gas gebe und das Beste aus mir herausholen kann.

fcn.de: Nach der Winterpause habt ihr direkt das erste Spiel mit 2:1 gewonnen. Was erwartest du noch von Rückrunde?

Henrik Bartsch: Eintracht Frankfurt war unser direkter Tabellennachbar, umso schöner war es, dort zu gewinnen. Ich schätze uns als starke Mannschaft ein und daher werden wir versuchen oben mitzuspielen. Hoffenheim und 1860 München haben natürlich schon ein ordentliches Polster auf die übrigen Mannschaften aber wir setzen den Fokus auf unsere Spiele und unsere Leistungen. Wir wollen engagiert arbeiten und uns spielerisch entwickeln.