Profis Mittwoch, 31.01.2018

Mühl & Palacios: Fluch gebrochen, Debüt gefeiert

Foto: Sportfoto Zink

Für Lukas Mühl und Federico Palacios war die Partie gegen Union Berlin eine wichtige, wenn auch aus verschiedenen Gründen.

„Eine gewisse Erleichterung“ machte sich bei Lukas Mühl nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Patrick Ittrich im Stadion An der Alten Försterei breit. Nicht nur, weil der Club einen wichtigen Auswärtssieg einfahren konnte, sondern weil hinten endlich mal „die Null“ stand. Dies gelang der Köllner-Elf in dieser Saison zwar bereits zum fünften Mal, in seinem 30. Startelfeinsatz für den Club blieb aber auch erstmals die Mühl-Weste weiß.

„Ich wollte es diesmal unbedingt packen, musste auch vor der Partie etwas dran denken“, verrät Mühl, der erst vergangenen Samstag seinen 21. Geburtstag feierte. „Diesen Fluch zu brechen, ist für mich auch eine gewisse Erleichterung.“ Schon im Oktober erzählte Mühl im Interview mit fcn.de, dass ihn diese Bilanz sehr ärgere, jetzt kann er hinter dieses Kapitel einen Haken setzen. „Es ist umso erfreulicher, dass wir es gegen Union gepackt haben, weil sie eine sehr gute Offensive haben. Nun wissen wir, dass wir gegen alle bestehen können“, so der Junioren-Nationalspieler.

Selbstvertrauen getankt

Aus dem persönlichen Erfolg will Mühl weitere Kräfte für die anstehenden Aufgaben tanken. „Solche Spiele geben Selbstvertrauen. Das ist auch entscheidend im Fußball und bringt die nötigen Prozente. Ich gehe mit breiter Brust in meine nächsten Spiele.“

Einer, der ebenfalls seinen nächsten Schritt beim Club gepackt hat, ist Neuzugang Federico Palacios. Für ihn etwas überraschend kam er am Freitag zu seinem Pflichtspieldebüt. „Ich hatte nicht damit gerechnet, schon in der Startelf zu stehen, aber mich dann sehr gefreut, als ich es erfahren habe“, sagt der gebürtige Hannoveraner.

Palacios: "Noch Luft nach oben"

Wie er das Spiel gesehen hat? „Defensiv haben wir alle ein gutes Spiel gemacht und wenige Chancen zugelassen“, so Palacios, der mit Blick auf die Offensive noch Potential sieht. „Vorne war sicherlich noch Luft nach oben. Das Wichtigste ist aber, dass wir dort gewonnen haben."