Profis Mittwoch, 06.12.2017

Mikael Ishak: "Habe noch viel an mir zu arbeiten"

Foto: Sportfoto Zink

Mit seiner Torvorlage gegen den SV Sandhausen ist Club-Torjäger Mikael Ishak zum Top-Scorer der Zweiten Bundesliga avanciert.

Er trifft nicht nur selbst gerne, in letzter Zeit bewies Angreifer Mikael Ishak auch, dass er Tore vorbereiten kann – zuletzt im Heimspiel gegen den SV Sandhausen. Den starken Torhüter Marcel Schuhen konnte der Schwede an diesem Tag zwar nicht überwinden, doch mit seiner Torvorlage für Tim Leibold erwies er der Mannschaft dennoch einen Dienst. Inzwischen ist Ishak mit elf Toren und drei Assists sogar der Top-Scorer der Zweiten Bundesliga.

Für ihn persönlich ein Wert, der ihn zwar erfreut, aber nicht Priorität hat. „Das Wichtigste ist nicht, wie viele Scorer-Punkte ich erziele. Klar freue ich mich, wenn ich treffe, aber zuerst zählen die drei Punkte. Alles andere steht an zweiter Stelle“, sagt der 24-jährige Stürmer, der inzwischen bei 25 Pflichtspielen für den Club fast schon genauso viele Torvorlagen auf dem Konto hat wie in den 75 Partien bei seinem vorherigen Arbeitgeber, dem Randers FC.

Anderer Spielstil, mehr Tore

Einen Grund für seine positive Entwicklung sieht Ishak auch im veränderten Spielstil der Cluberer. „In meinen ersten sieben oder acht Spielen beim Club habe ich zweimal aufs Tor geschossen. Da haben wir als Mannschaft einfach nicht gut gespielt“, erzählt Ishak und ergänzt, dass nun mehrere seiner Teamkollegen inklusive seiner Person den gegnerischen Strafraum besetzen würden. „Das macht es für den Gegner schwerer zu verteidigen. Das haben wir auch so analysiert. Steht man alleine gegen vier oder fünf Verteidiger, hat man es als Stürmer echt schwer.“

Dass die Ursache seiner steigenden Torausbeute neben dem Spielstil-Aspekt auch an ihm selbst liegen könnte, gibt er nur ungerne zu. „Die Tore kommen sicherlich auch durch meine Form zustande. Die ist momentan einfach besser als am Anfang. Aber ich will nicht die ganze Ehre für mich“, sagt er und wird im selben Atemzug nicht müde zu betonen, dass „wir als Mannschaft“ besser spielen. Davon profitiere auch er. „Ich habe noch viel an mir zu arbeiten und auch zu lernen. Deswegen bin ich auch sehr froh, hier zu sein und meine Entwicklung fortzusetzen.“