Profis Spielbericht Donnerstag, 01.09.2016

Matavz & Teuchert: Club schlägt Ingolstadt

Foto: Daniel Marr

Die Schwartz-Elf gewinnen das Testspiel beim Bundesligisten mit 2:1.

Gelungener Einstand für Club-Neuzugang Tim Matavz! Der Slowene erzielte beim 2:1 (0:1)-Erfolg im Testspiel gegen den FC Ingolstadt den zwischenzeitlichen Ausgleich und trug sich damit gleich im ersten Spiel in die Torschützenliste ein. Cedric Teuchert gelang kurz vor Schluss der Siegtreffer für die Mannen von Alois Schwartz.

Beim Club standen die beiden Neuzugänge Tim Matavz und Shawn Parker in der Startelf. Während Matavz in der Spitze an der Seite von Guido Burgstaller stürmte, kam Parker über den rechten Flügel und zählte in Durchgang eins zu den auffälligsten Nürnbergern. Der Club kam allerdings schlecht rein in die Partie, Ingolstadt dominierte die Anfangsphase.

Leipertz trifft zum 1:0

In der 3. Minute setzte Multhaup einen Schuss aus 18 Metern einige Meter rechts am Tor vorbei. In der 9. Minute gingen die Schanzer dann aber in Führung. Jung wurde auf dem linken Flügel bedient, hatte Zeit, Maß zu nehmen und fand in der Mitte Robert Leipertz, der die Kugel aus kurzer Distanz zum 1:0 ins Netz drückte.

In der Folge kam die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz besser in die Partie und erarbeitete sich mit zunehmender Spieldauer ein leichtes Übergewicht. Echte Torchance gab es allerdings nicht. Parker versuchte es zwei-, dreimal aus der Distanz, hatte mit seinen Abschlüssen aber kein Glück. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte sich Thorsten Kirschbaum im Club-Tor nochmal auszeichnen, als er einen Schuss des Ex-Nürnbergers Almog Cohen aus über 25 Metern parierte (44.).

Matavz macht den Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel dauerte es einige Zeit, bis beide Teams wieder Tempo aufnahmen. Zumeist spielte sich das Geschehen fernab der Strafräume ab, so dass die 1.500 Zuschauer in Kösching kaum Torabschlüsse zu sehen bekamen. In der 70. Minute war es der kurz zuvor eingewechselte Rurik Gislason, der aus spitzem Winkel etwas zu hoch zielte.

Besser machte es kurz darauf der Neuzugang. Nach einem Einwurf lässt Gislason den Ball zu Dennis Lippert durch, der die Flanke in den Strafraum setzte, schließlich vollendete Matavz am zweiten Pfosten mit rechts ins lange Eck. Sein erster Treffer im Club-Trikot (73.). Im Gegenzug hatte der FCI die Chance zur erneuten Führung, doch Dave Bulthuis klärte Pascal Groß‘ Schuss noch vor der Linie (74.).

Teuchert gelingt Siegtreffer

In der 83. Minute war der Arbeitstag für Tim Matavz dann beendete. Für den Slowenen, der ein ordentliches Debüt feierte, kam Philipp Hercher in die Partie, die der Club in der 89. Minute noch zu seinen Gunsten entschied. Der eingewechselte Cedric Teuchert umkurvte nach einem langen Pass von Möhwald Ingolstadts Keeper und schoss zum 2:1-Siegtreffer ein.

"Wir haben diese Woche viel geredet und gearbeitet. Trotzdem hat man am Anfang ein bisschen die Unsicherheit gemerkt. Beim Tor haben wir den Gegner eingeladen. Je länger dann das Spiel gedauert hat, desto sicherer und zweikampfstärker wurden wir. Wenn man die 90 Minuten betrachtet, haben wir am Ende nicht unverdient gewonnen", sagte Alois Schwartz nach der Partie.

 

Das Spiel in der Statistik:

FC Ingolstadt 04 - 1. FC Nürnberg 1:2 (1:0)

1. FCN: Kirschbaum - Brecko (61. Kammerbauer), Mühl, Bulthuis, Sepsi (61. Lippert) - Parker (71. Knezevic), Kempe (33. Möhwald), Behrens, Leibold (61. Gislason) - Matavz (83. Hercher), Burgstaller (61. Teuchert)

Tore: 1:0 Leipertz (9.), 1:1 Matavz (73.), 1:2 Teuchert (89.)

Schiedsrichter: Benjamin Cortus
Zuschauer: 1.500

Spieldaten

Saisonvorbereitung, Testspiele 2016/2017
1 : 2
FC Ingolstadt 04
1:0 Leipertz (9.)
1. FC Nürnberg
1:1 Matavz (73.), 1:2 Teuchert (89.)
Stadion
TSV 1897 Kösching
Datum
01.09.2016 17:00 Uhr
Zuschauer
1500

Aufstellung

FC Ingolstadt 04
unbekannt
Trainer
unbekannt
1. FC Nürnberg
Kirschbaum - Brecko (61. Kammerbauer), Mühl, Bulthuis, Sepsi (61. Lippert) - Parker (71. Knezevic), Kempe (33. Möhwald), Behrens, Leibold (61. Gislason) - Matavz (83. Hercher), Burgstaller (61. Teuchert)
Trainer
Alois Schwartz

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