Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK
Profis Dienstag, 29.05.2018

FCN-ABC der Saison: Aufstieg, Köllner und überall Gewinner

Foto: Sportfoto Zink

Von A wie Aufstieg bis Z wie Zuschauer: fcn.de hat die vergangene Saison noch einmal genauer unter die Lupe genommen und präsentiert den ersten Teil des Saison-ABC.

  • Aufstieg

Was vor Saisonbeginn für viele Fans noch ein Traum war und nur von den kühnsten Optimisten tatsächlich für möglich gehalten wurde, ist knapp zehn Monate später Realität: Der Club ist nach dem bitteren Abstieg in der Saison 2013/14 nach vier Jahren Zweitklassigkeit zum achten Mal in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen. In der kommenden Saison heißen die Gegner nun endlich wieder FC Schalke 04 und Bayern München.

  • Behrens 

Top-Torjäger des FCN, treffsicherster Mittelfeldakteur der 2. Bundesliga, notenbester Cluberer, Dauerbrenner mit 3.060 von 3.060 möglichen Einsatzminuten... Um die Leistung von Kapitän Hanno Behrens in der abgelaufenen Saison vollends zu beschreiben, bedarf es längerer Ausführungen. Den Lohn erhielt der gebürtige Elmshorner in den Wochen nach dem feststehenden Aufstieg dann durch die enorme Wertschätzung der Fans: „Hanno Behrens, Fußballgott!“, hallte es zuerst beim Empfang nach dem Spiel in Sandhausen über das Vereinsgelände am Sportpark Valznerweiher und später auch durch das Max-Morlock-Stadion. In der kommenden Saison will der Kapitän nun dabei mithelfen, mit dem FCN in Liga 1 die Klasse zu halten.

  • Club-Familie 

Der Club ist eine große Familie! Eine Familie, die stetig wächst. Nach anfänglich etwa 16.000 Mitgliedern zu Beginn der Saison, ging vor wenigen Tagen der 21.000. Mitgliedsantrag beim FCN ein. Die aktuelle Mitgliederkampagne ist somit ein voller Erfolg! Wer noch kein Mitglied beim geilsten Verein der Welt ist, kann das hier und jetzt ändern.

  • Deutscher Meister

Mit der fünften Meisterschaft in der 2. Bundesliga sollte es in dieser Saison bekanntlich ja leider nichts werden. Neben dem Aufstieg hatte der FCN im Mai 2018 aber dennoch allen Grund zum Feiern. Ende des Monats jährte sich der Gewinn der neunten Deutschen Meisterschaft im Frühjahr 1968 zum 50. Mal. Leupold, Popp, Brungs & Co. holten damals für die meisten völlig unerwartet die Meisterschale in die Noris. Wer den Weg des Teams um Trainer Max Merkel noch einmal nachverfolgen und sich die Highlights der Saison nochmals zu Gemüte führen will, kann dies in unserer eigens eingerichteten Multimedia-Reportage tun.

  • eSports 

Seit vergangenem Herbst ist der FCN auch in der eSports-Szene aktiv. Mit Daniel „Bubu“ Butenko und Kai „Hensoo“ Hense verpflichtete der Club im vergangenen Herbst zwei Pro Gamer, die seitdem für das neu gegründete eSports-Team auf virtuelle Torejagd gehen. Ihren ersten offiziellen Auftritt hatten die beiden dann beim VBL-Qualifikationsturnier in Düsseldorf. „Bubu“ konnte sich durch eine Wildcard fürs Finale qualifizieren und den FCN im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund vertreten. Mit dem Meistertitel wurde es für den ehemaligen Deutschen Meister an der Konsole zwar leider nichts, dennoch machen die Leistungen Lust und Hoffnung auf mehr. 

  • Frankens Nummer 1

Frankens Nummer 1 ist nur der FCN! Ja, liebe Fürther, im vergangenen Jahr wart ihr in der Abschlusstabelle erstmals seit Jahrzehnten vor uns platziert und ja, ihr habt uns in der Rückrunde eine schmerzliche Heimniederlage im Max-Morlock-Stadion zugefügt. Dennoch spielt der FCN in der kommenden Saison in der Fußball-Bundesliga, während das Kleeblatt bis zuletzt um den Klassenerhalt in Liga 2 bangen musste. Zudem konnten wir in der Hinrunde den ersten Sieg im Ronhof seit 1979 einfahren und den Nachbarn damit in die Schranken weisen. Wem das immer noch zu wenig ist, kann gerne die im Europapokal angewandte Auswärtstorregel bemühen: 3:1 und 0:2. Sieger auch in diesem Vergleich: der FCN!

  • Gewinner 

17 Mal ging der FCN in dieser Saison als Gewinner vom Platz und gewann somit exakt 50 Prozent seiner Ligaspiele. Besonders beeindruckend: Ging der Club einmal in Führung, sprang 14 Mal ein Sieg heraus. Kein anderes Team der Liga kann eine derartige Quote vorlegen.

  • Heimspiel

Acht Siege aus 17 Spielen im heimischen Max-Morlock-Stadion stehen vier Unentschieden und 5 Niederlagen gegenüber. Auch das Torverhältnis im heimischen Achteck ist mit 32:23 positiv. In der abschließenden Heimtabelle belegt der Club mit diesen Werten den achten Rang.

  • Ishak

"Fehleinkauf", "Chancentod", "Sturmniete": Die negativen Kommentare der kritischen Cluberer häuften sich im vergangenen Sommer bereits, als Mikael Ishak, Winterneuzugang der vorherigen Saison, noch immer auf sein erstes Tor im Club-Dress warten musste. Mit zwölf Toren und acht Vorlagen strafte der Schwede seine Kritiker in der darauffolgenden Saison Lügen. Besonders fulminant trumpfte Ishak im Gastspiel beim MSV Duisburg am 6. Spieltag auf. Seinem ersten Treffer im Club-Trikot ließ er zwei weitere folgen und steuerte somit einen Dreierpack zum viel umjubelten 6:1-Auswärtssieg bei.

  • Jubel

62 Mal konnte die Mannschaft zusammen mit den Fans in der abgelaufenen Saison feiern. Zu den 61 Torschreien gesellte sich beim Auswärtsspiel in Sandhausen der wohl emotionalste Jubel der Saison: Mit dem Abpfiff stand der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga endgültig fest und ließ alle bis dahin aufrecht erhaltenen Hemmungen fallen.

  • Köllner

Vorerst "bis auf weiteres" übernahm Michael Köllner im März 2017 die Profis des 1. FC Nürnberg. Der zuvor für die U21 verantwortliche Oberpfälzer führte die Profis neben seiner Tätigkeit als NLZ-Leiter zunächst zum Klassenerhalt und erreichte mit 42 Punkten den 12. Platz in der Abschlusstabelle. In der Sommerpause folgte dann die endgültige Beförderung zum Cheftrainer. Im Nachhinein die richtige Wahl! Seit dem 6. Mai 2018 zählt Michael Köllner zum elitären Kreis der acht Nürnberger Aufstiegstrainer.

  • Liebe, Glaube, Leidenschaft

Das Motto der Fans machte sich die Mannschaft in der vergangenen Saison zu Eigen. Liebe und Harmonie innerhalb der Mannschaft, Glaube an die eigenen Stärken und Leidenschaft für das große Ziel: Die Rückkehr in die Bundesliga.