Berichterstattung zur Partie Eintracht Trier – 1. FC Nürnberg / 1. Hauptrunde (DFB-Pokal 2010/2011)
"Es war ein Arbeitssieg"
Kapitän, Torschützen und Trainer: Lest hier die Stimmen zum 2:0-Sieg aus Trier.
Andy Wolf: „Das war ein Arbeitssieg, es war schwieriger als gedacht. Das Umschalten hat noch nicht geklappt, aber jetzt haben wir eine Woche Zeit, um daran zu arbeiten. Der Trainer hat uns richtig eingestellt, um diese erste Runde zu überstehen.“
Albert Bunjaku: „Wir haben die ersten 30 Minuten nichts zugelassen, danach haben wir sie aufgebaut – das darf uns nicht passieren. Mein Tor war ein Supertor. Ich glaube die Fans haben gedacht, dass er nicht drin ist, weil sie so spät reagiert haben…“
Ilkay Gündogan: „Das wichtigste ist, dass wir weiter gekommen sind. Wir haben die erste halbe Stunde sehr guten Fußball gespielt und dann leider das 2:0 nicht gemacht. In der zweiten Halbzeit hat Trier alles nach vorne geworfen, da konnten wir kontern. Das hat mit Mehmets Tor am Ende auch gut geklappt.“
Mehmet Ekici: „Ich habe mich riesig gefreut. Mein erstes Pflichtspiel und dann gleich mein erstes Tor. Vielen Dank an den Trainer, der das Vertrauen in mich gesetzt hat. Ich fühle mich sehr wohl in Nürnberg und bin gut in die Mannschaft eingebunden, das zeigt sich dann auch auf dem Platz.“
Club-Trainer Dieter Hecking: „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden. Kompliment an Trier, das war eine sehr gute Leistung. Wir hatten in der ersten halben Stunde alles unter Kontrolle, danach haben wir es versäumt, da weiter zu machen. Wir haben sie unnötigerweise aufgebaut und auch zweimal bei Großchancen Glück gehabt. Unter dem Strich haben wir die nächste Runde erreicht – ich komme immer gerne hierher.“
Eintracht-Coach Roland Seitz: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Wir haben gehofft und uns mehr ausgerechnet. Die cleverere und abgezocktere Mannschaft hat gewonnen. Wir sind mit einer Situation zurückgekommen, haben aber den Ausgleich nicht geschafft.“
Sonntag, 15.08.2010


So fielen die Tore
- Eintracht Trier
- torlos
- 1. FC Nürnberg
- 15. Albert Bunjaku 0:1
90. Mehmet Ekici 0:2
Spielinformationen
- Stadion
- Datum
- 15.08.2010 16:00 Uhr
- Schiedsrichter
- Guido Winkmann
- Zuschauer
- 5200
- Eintracht Trier
- Lengsfeld - Hollmann
- Drescher - Cinar - Kraus - Kohler - Saccone - Zittlau
(84. Tim Eckstein) - Meha
- Asma (87. Thomas Kempny) - Patschinski - Reservebank
- Bach, Kühne, Kempny, Bachl-Staudinger, Eckstein, Dingels, Bidon
- Trainer
- Rudolf Thömmes
- 1. FC Nürnberg
- Schäfer - Pinola, Wolf, Nilsson, Judt
- Simons, Gündogan, Bunjaku, Mintal (61. Mehmet Ekici), Eigler
(87. Jens Hegeler) - Schieber
(61. Mike Frantz) - Reservebank
- Stephan, Maroh, Hegeler, Mak, Frantz, Bieler, Ekici
- Trainer
- Dieter Hecking
... sind der Club!
Wir ...
Der fcn.de-Liveticker verabschiedet sich an dieser Stelle.
Die Mannschaft geht in die Kurve, um mit den Fans das Weiterkommen zu feiern und sich bei den Anhängern für die Unterstützung im Dauerregen zu bedanken.
Ein spannendes Spiel, das wir hier im Moselstadion gesehen haben. Der Club zieht letztendlich jedoch verdient in die nächste Pokalrunde ein.
Was war das für ein packender Endspurt in der ersten Pokalrunde! Trier stemmte sich mit aller Macht gegen das Ausscheiden.
Schiedsrichter Guido Winkmann pfeift ab. Der Club ist eine Runde weiter!
Die Entscheidung in einer unglaublichen Schlussphase! Die Eintracht drückt auf den Ausgleich, sogar Keeper Lengsfeld ging mit nach vorne. Nach einer gefährlichen Trierer Ecke kann die Nürnberger Abwehr klären, der Konter wird toll augespielt, Ekici tanzt den zurückgeeilten Trierer Torwart aus und schließt aus spitzem Winkel ab. Das 2:0!
Nur noch wenige Minuten sind zu spielen.
Hollman foult Bunjaku, Ekicis anschließender Freistoß bringt nichts ein.
Auch der Club erarbeitet sich weiter Chancen, Bunjaku läuft frei aufs Tor, der Linienrichter hebt aber die Fahne.
Ekici zirkelt einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer, Torwart Legnsfeld hält jedoch sicher.
Die Eintracht gibt jetzt noch einmal richtig Gas.
Eigler klärt regelwidrig fünf Meter vor der Strafraumgrenze. Der folgende Meha-Freistoß bleibt zum Glück ohne Folgen.
Der Konter der Trierer wird sehr gefährlich: Kraus ist völlig frei vor dem Tor, Raphael Schäfer pariert sehr stark.
Zittlau hält Frantz: Von schiedsrichter Winkmann gibts dafür Gelb.
Was für eine Chance! Pinola marschiert nach vorne, legt ab auf Bunjaku, der den Ball an Keeper Lengsfeld vorbei, allerdings nicht über die Linie bringt. Wieder ist ein Trierer Abwehrbein dazwischen.
Der Stadionsprecher gibt die Zuschauerzahl durch: Zu den 2000 Cluberern gesellen sich 3200 Trierer Anhänger.
Beste Chance für Trier: Kraus zieht aus 16 Metern zentral ab, Schäfer pariert wiederum glänzend.
Ekici versucht es mit einem Alleingang und fügt sich gleich gut in den Vorwärtsgang der Cluberer ein, jedoch erstmal ohne Erfolg.
Der Club verteidigt weiter die Führung, trotz kleinerer Vorstöße, kommt die Eintracht nicht gefährlich genug vors Tor.
Die Fans intonieren "Als ich noch ein ganz kleiner Bub war", es muss wohl die 60. Minute sein...
Doppelwechsel beim Club, Frantz und Ekici kommen auf Geheiß von Co-Trainer Dirk Bremser aus der Aufwärm-Zone.
Zittlau holt Mintal unsanft von den Beinen. Gündogan führt den Freistoß kurz aus, Pinolas Schuss geht allerdings deutlich rechts am Gehäuse des Trierer Keepers vorbei.
... diese bleibt aber ohne weitere Konsequenzen.
Meha tritt auf der Gegenseite von der rechten Seite zum Freistoß an, der Ball wird abgefälscht, Schäfer muss sich mächtig strecken und klärt zur Ecke.
Der Club zeigt sich sofort im Strafraum, Kohler befördert die Kugel aber sicher per Kopf aus der Gefahrenzone.
Keine Änderungen in den Aufstellungen, die Teams kommen unverändert auf den Platz.
Gleich geht es weiter, die Mannschaften kommen aus der Kabine. Auf geht's Nürnberg!
Der Club führt mit 1:0 nach den ersten 45 Minuten. Im Moselstadion dominierten die Nürnberger das Geschehen klar, doch der Gastgeber steckte nicht auf und kam selbst zu mehreren Chancen. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich vergab Alban Meha in der 41. Minute.
Freistoß aus 25 Metern, zentrale Position: Ilkay Gündogan tritt an, zirkelt den Ball in die Mauer, der Eckball wird nicht mehr ausgeführt - Pause im Moselstadion.
Wolf kommt schön hereingeflogen, sein Kopfball geht drüber. Schiedsrichter Winkmann lässt zwei Minuten nachspielen.
Schieber setzt sich unfair gegen Kapitän Cinar ein.
Aufregung bei den Trierern. Sie fordern Elfmeter.
Nach einem schönen Zusammenspiel der Trierer kommt Meha gefährlich vors Tor und schießt aus halblinker Position. Schäfer kommt gut aus dem Tor heraus und vereitelt Schlimmeres.
Im Gegenzug wieder Drescher mit der Flanke auf Kraus, diesmal ist sein Kopfball etwas gefährlicher, Schäfer hält dennoch sicher.
Diese Aktion hätte wirklich ein Tor verdient gehabt ...
Pino fasst sich ein Herz und zieht aus gut 35 Metern ab. Ein strammer Schuss, der an die Latte geht. Die nächste Möglichkeit in einem Spiel, das der Club nun klar dominiert.
Die Ecke landet schön im Trierer Strafraum, Bunjaku köpft knapp drüber. Schade!
Dieter Hecking steht an der Seitenlinie und versucht im durchgehenden Regen Einfluss aus seine Mannschaft zu nehmen.
Bunjaku ist gut aufgelegt. Er wirkt sehr agil und spritzig, wird oft erst im letzten Moment vom Ball getrennt.
Mintal trifft zum 2:0, aber die Fahne des Linienrichters geht nach oben, Bunjakus toller Pass kam wohl etwas zu spät.
Nach einem cleveren Gündogan-Freistoß werden sowohl Julian Schiebers, als auch Marek Mintals Schuss abgeblockt. Weiter 1:0.
Der Club baut Druck auf.
Gündogan taucht alleine vor dem Trierer Tor auf. Mintal hatte ihn schön in Szene gesetzt. Ilkays Schuss ist allerdings zu ungefährlich, ein Trierer Abwehrspieler klärt kurz vor der Torlinie.
Gefahr im Nürnberger Strafraum: Nach einem Freistoß von rechts kriegt die Club-Abwehr den Ball nicht weg, Schäfer behält allerdings die Übersicht und nimmt den Ball auf.
Freistoß aus 30 Metern zentrale Position: Triers Alban Meha setzt den Ball 5 Meter über Raphael Schäfers Kasten.
Gleich der direkte Gegenzug: Drescher flankt von links auf Kraus, der allerdings weit daneben köpft.
Ein wunderbarer Treffer, den man erst auf den zweiten Blick als solchen erkannt hat ...
Eigler zieht nach Zuspiel von Judt die Flanke von rechts schön in den Strafraum, da lauert Albert Bunjaku und jagt den Ball in die Maschen!
Haudegen Patschinski arbeitet mit allen Tricks gegen Juri Judt, allerdings nicht ohne Gegenwehr!
Der Club ist überwiegend in der Trierer Hälfte unterwegs, zwingende Chancen gab es allerdings noch keine.
Für Hollmann geht es nach kurzer Behandlungspause wieder weiter.
Es gibt Schiedsrichterball: Torge Hollmann und Julian Schieber waren zusammengerasselt.
Nach wie vor regnet es. Dem Club könnte das entgegenkommen, schließlich fand man im Trainingslager fast die ganze Woche ähnliche Bedingungen vor.
Erste Ecke für den Club: Lengsfeld fängt den Ball allerdings locker ab.
Marek Mintal hat vor dem Spiel noch einmal Christian Eigler und Ilkay Gündogan Glück gewünscht. Hoffentlich hilfts!
Freistoß für Trier aus 30 Metern: Die Flanke kommt gut herein in den Nürnberger Strafraum, für Schäfers Kasten besteht allerdings keine Gefahr.
Gleich drei Cluberer feiern ihr Pflichtspieldebüt: Simons, Nilsson und Schieber.
Es ist angerichtet: Für die Trierer, die in blau spielen, stößt Nico Patschinski an.
15.58 Uhr: Eine schöne Choreographie der Trierer Fans begleitet die Teams beim Einlaufen ins Stadion.
15.57 uhr: Etwa 2.000 Clubfans begleiten die Mannschaft des 1. FC Nürnberg. Sie hüpfen, klatschen und singen.
15.54 Uhr: Sportdirektor Martin Bader im SKY-Interview: "Das ist eine wichtige Standortbestimmung. Wir haben in der Vorbereitung gegen gute unterklassige Gegner ordentliche Spiele abgeliefert. Aber bei Pflichtspielen ist das etwas anderes."
15.53 Uhr: Je näher es Richtung Anpfiff geht, desto stärker regnet es. Der Stimmung tut das keinen Abbruch - die Clubfans präsentieren sich lautstark und farbenfroh.
15.50 Uhr: Die Mannschaften begeben sich in die Kabine - nur noch 10 Minuten!
15. 45 Uhr: Das Stadionprogramm nimmt Fahrt auf. Das Nürnberger Team wird begrüßt, die Aufstellung wird verlesen.
15.42 Uhr: Das Flutlicht ist bereits angeschaltet. In nicht einmal mehr 20 Minuten geht es los!
15.35 Uhr: Die Trierer Aufstellung findet Ihr auf der rechten Seite im entsprechenden Reiter.
15.32 Uhr: Club-Youngster Daniel Batz nimmt auf der Haupttribüne Platz. Der Torwart hatte sich in der Vorbereitung den Mittelfuß gebrochen, verfolgt nun mit Gipsbein das Geschehen auf dem Rasen und drückt seiner Mannschaft ganz fest die Daumen.
15.28 Uhr: Und schon läuft die restliche Mannschaft ein. Auch die Trierer Elf betritt den Platz und wird vom heimischen Publikum gebührend empfangen. Beide Teams laufen sich warm.
15.24 Uhr: Raphael Schäfer und Alexander Stephan sind soeben mit Torwarttrainer Adam Matysek ins Stadion eingelaufen. Sofort kommen laute "FCN, FCN, FCN" - Rufe aus dem Nürnberger Fanblock, der sich mehr und mehr füllt.
15.20 Uhr: Die Aufstellungen werden verteilt. Der 1. FC Nürnberg wird folgendermaßen auflaufen: Schäfer - Pinola, Wolf, Nilsson, Judt - Simons, Gündogan - Bunjaku, Mintal, Eigler - Schieber. Auf der Ersatzbank nehmen Platz: Stephan, Maroh, Hegeler, Mak, Frantz, Bieler, Ekici.
15.00 Uhr: Die Zwischenergebnisse aus den anderen Stadien in denen schon gespielt wird: Aachen führt gegen SW Essen, genau wie Köln in Meuselwitz mit 1:0.
14.50 Uhr: Schiedsrichter Guido Wikmann hat soeben seinen Rundgang auf dem Rasen beendet und bespricht sich mit der Aufnahmeleitung von Sky.
14.45 Uhr: Buntes Treiben rund um das gemütliche Rund. Trotzdem scheinen es noch etwas mehr Rot-Schwarze zu sein...
14.39 Uhr: Die ersten Sportler betreten den Platz: Dominic Maroh, Mike Frantz und Julian Schieber begutachten die Platzverhältnisse, gefolgt von den WG-Partnern Ekici und Gündogan.
14.36 Uhr: Nochmal Respekt vor dieser Leistung!
14.35 Uhr: Die Pressestelle des Club ist inzwischen losgezogen, unsere Auswärtsradler Johannes und Thomas am Stadiontor zu begrüßen. Am vergangenen Montag waren sie gestartet, Johannes hat seinen Wetteinsatz nun eingelöst.
14.32 Uhr: Im Übrigen trügt das Bild: Es ist trüb und es nieselt schon seit dem frühen Morgen im schönen Trier.
14.29 Uhr: Die Cluberer trudeln ein und füllen die Gästekurve! Im Hintergrund läuft Queen...
14.16 Uhr: Die Supporters rollen an, Fiddl in Sicht!
14.10 Uhr: Hallo und herzlich willkommen! fcn.de meldet sich für Euch live aus dem Moselstadion in Trier. Bald ist es endlich soweit: In weniger als zwei Stunden rollt der Ball wieder!




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