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Profis Dienstag, 06.02.2018

Der nächste Schritt zum Comeback

Foto: fcn.de

Seit einer Woche ist Sebastian Kerk zurück in Nürnberg, wo er weiter an einer baldigen Rückkehr arbeitet.

Seit seinem Achillessehnenriss sind mittlerweile fast sechs Monate vergangen, nun ist Sebastian Kerk nach mehrmonatiger Behandlung im Physiotherapiezentrum in Donaustauf endlich zurück in Nürnberg. Im Kraftraum des Sportparks Valznerweiher arbeitet der 23-Jährige fieberhaft an seinem Comeback. Wann genau er dies feiern kann, steht zwar noch nicht fest, eine grobe Hoffnung hat Kerk jedoch: „Ich hoffe, dass ich zum Ende der Saison nochmal angreifen kann. Ob’s klappt, weiß man nicht. Ich werde aber auf jeden Fall hart dafür arbeiten, damit es noch für diese Saison reicht.“

Mit der Rückkehr nach Nürnberg ist jedenfalls die nächste Etappe eines langen Weges erreicht. Kerk blickt auf eine intensive und anstrengende Zeit zurück. „Es war sehr zäh. In den ersten drei Monaten musste der Fuß komplett ruhiggestellt werden.“, erzählt Kerk, der inzwischen aber ein positives Fazit geben kann: „Bis jetzt ist alles perfekt verlaufen, ich bin sogar etwas im Voraus.“

„Übermotivation birgt Gefahren“

Damit das so bleibt, arbeitet der gebürtige Bad Wurzacher nahezu täglich im Kraftraum. „Ab 10 Uhr bin ich immer da, trainiere dann den Oberkörper und die Beinmuskulatur.“ Doch nicht nur das Krafttraining ist wichtig, auch konditionell will Kerk an seine alte Form anknüpfen. „Dafür laufe ich viel auf dem Laufband.“

Die schwere Verletzung, so negativ eine solche Erfahrung auch ist, habe ihn auch menschlich geprägt. „Man lernt das Ganze nochmal anders einzuordnen und auch mehr zu schätzen, gesund zu sein. Auch wenn es keine schöne Zeit war, hat es mich trotzdem weitergebracht.“ Kerk selbst bezeichnet sich als ungeduldigen Menschen. „Wichtig ist aber, ‚Step by Step‘ vorzugehen. Übermotivation birgt schließlich auch Gefahren.“

Mit Unterstützung der Fans zum Comeback

Eine Hilfe auf dem Weg zur vollständigen Genesung stellen auch die Fans dar, die Kerk entweder in den sozialen Medien oder aber auch auf der Straße großen Zuspruch ausrichten. „Der Support von den Fans ist natürlich wichtig und gibt viel Kraft. Das erhöht die Motivation nochmal, um dann schnellstmöglich auf dem Platz zu stehen. Ich nehme das wahr und freue mich über jeden einzelnen Kommentar“, berichtet Kerk.