Profis Donnerstag, 16.02.2017

Brecko, Bulthuis & Co.: Feldpost aus dem Lazarett

Foto: Sportfoto Zink

Mikael Ishak verkürzte in dieser Woche die Verletztenliste auf vier Namen. Wer noch drauf steht und wie es aktuell bei ihnen aussieht, verrät die Feldpost aus dem Lazarett.

Neuzugang Mikael Ishak hat in dieser Woche das geschafft, wovon Kapitän Miso Brecko und Co. noch ein bisschen entfernt sind: die Rückkehr ins Mannschaftstraining. Der Schwede arbeitet nach überstandener Innenbandverletzung nun ehrgeizig an den letzten Prozenten, um dem Club zeitnah auf dem Feld zu helfen. Wie es bei den anderen Rekonvaleszenten aussieht, verrät euch fcn.de...

  • Miso Brecko

Gleich im ersten Spiel des Jahres zog sich Miso Brecko einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu. Knapp drei Wochen später ist die Verletzung des Kapitäns weitestgehend ausgeheilt. Brecko wird bereits schrittweise an das Mannschaftstraining herangeführt. Bei der bisherigen Laufbelastung blieb der Slowene beschwerdefrei.

Einschätzung der medizinischen Abteilung: "Es läuft sehr gut. Vielleicht kann er noch in dieser Woche einen Teil des Mannschaftstrainings mitmachen."

  • Dave Bulthuis

Der Niederländer fällt derzeit mit einer Außenbandverletzung aus. Das Problem dabei: die Verletzung ist schmerzabhängig, sprich die Ausfallzeiten variieren von Patient zu Patient stark. Sind die Schmerzen weg, steht einer Rückkehr auf den Platz nichts mehr im Weg. Aktuell befindet sich Bulthuis in der Aufbelastungsphase, die die Heranführung an das Mannschaftstraining darstellt. Hauptaufgabe dabei ist, die Reaktion des lädierten Knies auf die steigende Belastung zu beobachten.

Einschätzung der medizinischen Abteilung: "Vorsichtig optimistisch. Aber es dauert noch ein paar Wochen."

  • Tim Leibold

Eine Schambeinentzündung setzt den Flügelflitzer seit Ende November außer Gefecht. Die Reizung des Knochens bzw. der Sehnenansätze stellt sich als äußert langwierig dar. In einem ersten Schritt muss nun die Instabilität als Ursache beseitigt werden, bevor die schmerzhafte Entzündung bekämpft werden kann. Aktuell trainiert Leibold daher individuell an der Stabilität des Beckgürtels und des Rumpfes. Seitliche Bewegungen und Übungen mit Ball kommen noch nicht in Frage.

Einschätzung der medizinischen Abteilung: "Es wird sich noch ein paar Wochen hinziehen."

  • Patrick Erras

Kurzum: Patrick Erras ist schon seit längerem wieder im Mannschaftstraining und wird dort Schritt für Schritt an die Wettkampfbelastung herangeführt. Nach seinem Kreuzbandriss und der folgenden Kreuzbandplastik ist das Licht am Ende des Tunnels definitiv zu sehen. Das Knie ist wieder voll stabil. Es gibt noch leichte Probleme in dem Bereich des Oberschenkels, aus dem die Sehne - der spätere Kreuzbandersatz - entnommen wurde. Die zu erwartenden muskulären Probleme, die punktuell auftraten, stellten allerdings keine nennenswerten Rückschläge dar.

Einschätzung der medizinischen Abteilung: "Die Reha verlief perfekt. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis er die 100 Prozent erreicht."