Fans Mittwoch, 31.01.2018

Aus nach 23 Jahren – FCN-Fanshop in der Ludwigstraße schließt

Fanshop in der Ludwigstraße schließt am 30. Juni 2018 seine Pforten. Großer Abverkauf im April. Suche nach neuer Immobilie läuft.

Der 1. FC Nürnberg arbeitet weiter an der Neuausrichtung des Bereichs Merchandising und Vertrieb. Dies hat nun auch die Schließung des Fanshops in der Ludwigstraße zur Folge. Im August 1995 hatte der erste eigene Fanshop des 1. FCN „als einer der größten und schönsten Fanshops in Fußball-Deutschland“, wie das damalige CLUB MAGAZIN titelte, eröffnet.

„Die Umgebung des Fanshops in der Ludwigstraße hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend gewandelt. Wir wollen mit einem neuen Standort des Fanshops tiefer in die City vordringen, um die Servicequalität und Erlebbarkeit für unsere Fans zu erhöhen. Das schließt natürlich auch eine neue, zeitgemäße Gestaltung des Shops mit ein“, erklärt Michael Meeske, Kaufmännischer Vorstand des 1. FC Nürnberg, die Pläne.

Club sucht neue Immobilie

Nach der Neubesetzung der Leitungsposition des Merchandising-Bereichs durch den 40-jährigen Sebastian Seifert im Herbst 2017 ist der Standortwechsel neben bereits angestoßener Veränderungen, wie der Neuverteilung von Verantwortlichkeiten, der Verbesserung der Preis- und Sortimentspolitik sowie der Überarbeitung des Fanartikelkatalogs der nächste Schritt in der strategischen Neuaufstellung.

„Derzeit stehen wir im Austausch mit verschiedenen Maklern und suchen gezielt nach einer geeigneten Immobilie. Ziel ist es, spätestens im Frühjahr 2019 in neue Räumlichkeiten einzuziehen“, sagt Sebastian Seifert zur Standortsuche, bei der der 1. FCN auch für Hinweise aus der Fanszene offen ist. Von April bis Ende Juni haben Club-Fans aber noch einmal die Möglichkeit, sich bei einem großen Abverkauf in der Ludwigstraße Rabatte zu sichern.

„Kleiner, feiner Flagship-Store“

„Ein kleiner und feiner Flagship-Store in zentraler Lage soll der neue Fanshop werden, mit dem wir für unsere Anhänger greifbarer werden und auch neue Kundschaft ansprechen wollen, die wir heute noch nicht erreichen und damit Umsatzpotentiale verschenken“, so Seifert. Zudem werde der Verein den Fokus künftig noch stärker auf den Online-Handel legen, um die Themen digitale Unternehmensentwicklung sowie fan- und mitgliederrelevanter Vertrieb weiterhin zu professionalisieren.