Profis Spielbericht Sonntag, 29.01.2017

1:2! Club unterliegt zum Jahresauftakt

Foto: Sportfoto Zink

Die Schwartz-Elf stellt zwar einen neuen Zweitliga-Rekord auf, steht am Ende aber dennoch mit leeren Händen da.

Keine Punkte im ersten Spiel des Jahres für den 1. FC Nürnberg. Der Club traf zwar im 39. Zweitliga-Spiel in Folge, musste sich Dynamo Dresden allerdings mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Vor 35.984 Zuschauern reichte der Treffer von Lukas Mühl am Ende nicht zu einem Zähler.

  • Highlights

20. Minute: Dresden schaltet nach einer Nürnberger Ecke schnell um. Niklas Hauptmann steht plötzlich ganz alleine im Strafraum, doch Abdelhamid Sabiri holt ihm die Kugel im letzten Moment noch vom Fuß.

26. Minute: Steiler Ball auf rechts außen zu Andreas Lambertz. Der passt flach in die Mitte, wo Stefan Kutschke die Kugel allerdings verpasst.

31. Minute: Tor für Dresden. Erich Berko erkämpft sich an der Grundlinie das Leder, flankt scharf in den Fünfer, wo Philip Heise den Ball aus kurzer Distanz ins Netz drückt.

34. Minute: Miso Brecko flankt von rechts ans vordere Fünfereck. Kevin Möhwald kommt von hinten angerauscht und nagelt den Ball aus sechs Metern knapp über die Latte.

37. Minute: Flanke von der linken Seite. In der Mitte gewinnt Kutschke das Kopfballduell, doch der Ball geht einen Meter am Pfosten vorbei.

46. Minute: Tor für Dresden. 16 Sekunden nach Wiederanpfiff erhöht Dynamo auf 2:0. Kutschke verlängert einen Ball auf Lambertz per Kopf. Der hebt das Leder über die Abwehr auf den einlaufenden Berko. Der Dresdner stellt den Körper geschickt rein und netzt aus elf Metern ein.

63. Minute: Hanno Behrens chippt den Ball in den Strafraum, Tobias Kempe verlängert auf Matavz, der den Ball aber aus elf Metern freistehend über den Querbalken jagt.

70. Minute: Matavz verlängert einen langen Ball klug auf Cedric Teuchert. Der Club-Angreifer setzt sich am Sechzehner stark durch, schießt das Leder aber haarscharf am linken Pfosten vorbei.

71. Minute: TOOOR für den Club!!! Ecke von Kempe von links. Matavz kommt zum Kopfball. Schwäbe pariert, doch Lukas Mühl drückt den Abstauber über die Linie. Sein erstes Profi-Tor!

77. Minute: Volleyschuss von Kempe aus rund 25 Metern. Keeper Marvin Schwäbe fischt das Ding noch aus dem Eck.

82. Minute: Dicke Konterchance für die Gäste. Dresden läuft 4 gegen 1. Doch Mühl rettet in höchster Not gegen Marvin Stefaniak.

88. Minute: Rurik Gislason nimmt einen Abpraller aus 23 Metern aus der Luft. Knapp drüber.

90. Minute: Flanke von rechts von Patrick Kammerbauer. Der Ball rutscht auf Matavz durch, doch der Slowene bekommt keinen Druck hinter seinen Schuss.

  • Fazit

Beide Mannschaften gingen sofort zur Sache und suchten direkt den Weg nach vorne. Doch zu Beginn mangelte es auf beiden Seiten an Genauigkeit, so dass das Geschehen in der ersten Viertelstunde von intensiven Zweikämpfen bestimmt wurde. Dresden fand dann etwas eher den Zugriff aufs Spiel, kam zu ersten Torabschlüssen und ging nach einer guten halben Stunde in Führung. Der Club hielt zwar kämpferisch dagegen, im Spiel nach vorne fehlte allerdings die Präzision, so dass es mit dem 0:1 in die Kabinen ging.

Der zweite Durchgang begann denkbar schlecht: Bereits nach wenigen Sekunden erhöhten die Gäste auf 2:0. Nur kurzem Schock kämpfte sich der Club rein in diese Partie und drückte Dresden weit in deren Hälfte. Nach dem Anschlusstreffer riskierte die Schwartz-Elf immer mehr und drängte auf den Ausgleich. Dresden verteidigte allerdings leidenschaftlich, so dass am Ende trotz großen Kampfes kein Punkt mehr heraus sprang.

  • Personal & Taktik

Alois Schwartz setzte im ersten Spiel des Jahres wieder auf das eingespielte 4-2-3-1-System. In der Viererkette vor Thorsten Kirschbaum begannen Miso Brecko, Lukas Mühl, Georg Margreitter und Laszlo Sepsi. Die Doppelsechs besetzten Ondrej Petrak und Hanno Behrens. Auf dem rechten Flügel begann Tobias Kempe, links debütierte Youngster Abdelhamid Sabiri. Zentral hinter Stürmer Tim Matavz agierte Kevin Möhwald.

Nach einer Stunde gab es die ersten beiden Wechsel beim Club: Patrick Kammerbauer ersetzte den angeschlagenen Miso Brecko und Cedric Teuchert kam für Ondrej Petrak. Der Club fortan im 4-4-2 mit Möhwald neben Behrens auf der Doppelsechs. In den Schlussminuten kam noch Rurik Gislason für Laszlo Sepsi.

  • Sonstiges

Auch im 39. Liga-Spiel in Folge erzielte der Club mindestens einen Treffer und stellte damit einen neuen Zweitliga-Rekord auf. Ondrej Petrak sah seine fünfte Gelbe Karte und wird damit in der kommenden Woche in Heidenheim fehlen. Abdelhamid Sabiri feierte sein Profi-Debüt und stand direkt in der Startelf. Erstmals im Kader dabei war zudem Dennis Lippert. Bei den Gästen liefen mit Stefan Kutschke und Florian Ballas zwei ehemalige Cluberer auf.

Spieldaten

18. Spieltag, 2. Bundesliga 2016/2017
1 : 2
1. FC Nürnberg
72. Lukas Mühl 1:2
Dynamo Dresden
31. Philip Heise 0:1
46. Erich Berko 0:2
Stadion
Datum
29.01.2017 13:30 Uhr
Schiedsrichter
Florian Heft
Zuschauer
35984

Aufstellung

1. FC Nürnberg
Kirschbaum - Brecko (61. Kammerbauer) - Mühl - Margreitter - Sepsi (85. Gíslason) - Behrens - Petrak (61. Teuchert) - Kempe - Möhwald - Sabiri - Matavz
Reservebank
Schäfer, Hovland, Lippert, Gíslason, Kammerbauer, Parker, Teuchert
Trainer
Alois Schwartz
Dynamo Dresden
Schwäbe - Müller - Modica - Ballas - Heise - Hartmann - Gogia (13. Hauptmann) - Lambertz (78. Müller) - Stefaniak - Kutschke - Berko (67. Kreuzer)
Reservebank
Wiegers, Kreuzer, Müller, Aosman, Hauptmann, Konrad, Testroet
Trainer
Uwe Neuhaus

Ereignisse

13. min Spielstand: 0:0
Niklas Hauptmann kommt für Akaki Gogia

31. min Spielstand: 0:1
Philip Heise

40. min Spielstand: 0:1
Marvin Stefaniak

45.(+1) min Spielstand: 0:1
Ondrej Petrak

46. min Spielstand: 0:2
Erich Berko

48. min Spielstand: 0:2
Miso Brecko

61. min Spielstand: 0:2
Cedric Teuchert kommt für Ondrej Petrak

61. min Spielstand: 0:2
Patrick Kammerbauer kommt für Miso Brecko

67. min Spielstand: 0:2
Niklas Kreuzer kommt für Erich Berko

72. min Spielstand: 1:2
Lukas Mühl

78. min Spielstand: 1:2
Jannik Müller kommt für Andreas Lambertz

85. min Spielstand: 1:2
Rúrik Gíslason kommt für Laszlo Sepsi