Business Mittwoch, 16.03.2016

100 Prozent Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus

Derzeit laufen die Internationalen Wochen gegen Rassismus unter dem Motto: 100 Prozent Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus. Auch der Club unterstützt die Initiative.

Die Bundesliga-Stiftung, die DFL Deutsche Fußball Liga und der DFB engagieren sich seit Jahren aktiv gegen Rassismus und Ausgrenzung. Gemeinsam mit Spielern, Zuschauern und Fans sind sie ein wichtiger Teil der demokratischen Gesellschaft und weltweiten Fußballfamilie.

Fußball überwindet Grenzen und verbindet Menschen. In Deutschland finden im Amateur- und Profibereich jede Woche etwa 80.000 Fußballspiele statt, die Millionen Menschen zusammenführen. In dieser starken Fußballfamilie stehen gegenseitiger Respekt, Teamgeist und Solidarität an erster Stelle - unabhängig von Glaube, Herkunft, Hautfarbe oder sexueller Identität.

Nicht tatenlos zusehen

Wir sehen deshalb nicht tatenlos zu, wenn Hetze und Gewalt gegen Flüchtlinge, Migranten und andere Minderheiten zunehmen. Deshalb unterstützen wir die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus. Wir fordern alle Fußballbegeisterten auf, sich ebenfalls in diesem Sinne zu engagieren - denn ein bisschen Menschenwürde gibt es nicht: Wir stehen zusammen - gegen Rassismus und für 100 Prozent Menschenwürde!

Die INTERNATIONALEN WOCHEN GEGEN RASSISMUS gehen auf einen Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen zurück. Sie mahnen an das „Massaker von Sharpeville“, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedlich Demonstrierende erschoss.

Zeichen gegen Rassismus

In Deutschland und ganz Europa finden jährlich mehrere tausend Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen, Schulen und dem Sport statt, die öffentlichkeitswirksam Zeichen gegen Rassismus setzen und sich für eine Gesellschaft einsetzen, die von der Achtung der Menschenwürde geprägt ist. Zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2015 wurden erstmals über 1.400 Aktionen dokumentiert – ein so umfassendes Engagement gab es zuvor noch nie.

Die Anzahl und Vielfalt der Veranstaltungen zeigen, dass die UN-Wochen gegen Rassismus eine immer stärkere Bewegung werden. Dieses beeindruckende Signal brauchen wir, um deutlich zu machen, dass sich viele in unserer Gesellschaft gegen Rassismus stellen und menschenfeindliche Angriffe gegen Minderheiten sowie rassistische Verletzungen der Menschenwürde nicht ohne Widerspruch hinnehmen.